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Gesetzeskonformität

Verantwortungsvolle Rohstoffbeschaffung (Konfliktminerale)

Mineralien wie Zinn, Wolfram und Kobalt, die in konfliktbetroffenen und risikoreichen Gebieten wie der Demokratischen Republik Kongo oder einem angrenzenden Land abgebaut werden, können Quellen von Menschenrechtsverletzungen wie Kinderarbeit oder auch Umweltzerstörung sein. Sie können zur Finanzierung bewaffneter Gruppen oder sogar zum Konflikt selbst beitragen.

Es ist unser Grundsatz (*1), keine Mineralien zu kaufen, die illegal abgebaut wurden. Zudem arbeiten wir stets daran, entsprechende Risiken zu minimieren. Dies geschieht mit Hilfe von Instrumenten, die von der Responsible Minerals Initiative (RMI) zur Verfügung gestellt werden – einer Organisation, die die verantwortungsvolle Mineralbeschaffung fördert. So werden beispielsweise jährlich eigens dafür konzipierte Umfragen bei unseren Lieferanten durchgeführt.

Eine in diesem Rahmen durchgeführte Umfrage ergab, dass 290 Schmelzhütten aus unserer Lieferkette auf der RMI-Liste der Standardschmelzereien stehen. Zudem haben 267 dieser 290 Schmelzhütten (92%) das Audit der RMI (*2) bestanden.

Wir werden die Risiken in unseren Lieferketten weiterhin analysieren und bewerten und entsprechend der Risiken weitere Untersuchungen durchführen.

[Au]Gold, [W]Wolfram, [Ta]Tantal, [Sn]Zinn

  • *1
    Verantwortungsvolle Mineralienbeschaffungspolitik

Auf der Grundlage der OECD-Richtlinie „Due Diligence Guidance for Responsible Supply Chains of Minerals from Conflict-Affected and High-Risk Areas“ bemüht sich KEYENCE um die Beseitigung solcher Mineralien, die illegal für elektronische Komponenten in unseren Produkten abgebaut werden. Die Maßnahmen zur Risikoreduzierung, die wir in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten fördern, sind folgende:

  • 1.
    Wir werden uns jährlich mit der Untersuchung unserer Lieferketten beschäftigen. Dabei nutzen wir die von der RMI bereitgestellten Instrumente.
  • 2.
    Um das Risiko der Mineralienbeschaffung unter dem Gesichtspunkt der sozialen Verantwortung zu verringern, stellen wir bei der Auswahl von Schmelzereien sicher, dass es sich um RMI-konforme Schmelzereien handelt. Sie haben das Audit der RMI bestanden und stehen somit auf deren Liste der Standardschmelzereien.

*2 Liste der RMI-Standardschmelzereien, die in unserer Lieferkette identifiziert wurden (PDF)

Umgang mit chemischen Substanzen

Beschränkungen für die Verwendung von chemischen Substanzen in elektrischen und elektronischen Produkten werden weltweit immer häufiger.

Deswegen teilt KEYENCE mit seinen Lieferanten auch Verfahren und Regeln für den richtigen Umgang mit chemischen Substanzen.

Zusätzlich zu den Substanzen, die bereits durch die RoHS-Richtlinie und die REACH-Verordnung in der Europäischen Union reguliert sind, definiert KEYENCE eine Reihe von weiteren, eingeschränkten Substanzen. So wird die umweltfreundliche Beschaffung der einzelnen Komponenten und Materialien, die wir in unseren Produkten verwenden, gefördert. KEYENCE setzt sich aktiv für die Einhaltung aller Vorschriften ein, die der Verwendung schädlicher, chemischer Substanzen in unseren Produkten entgegenstehen.

Umsetzung der RoHS-Richtlinie

KEYENCE verzichtet auf gefährliche Substanzen (wie beispielsweise Schwermetalle), um zum Schutz der menschlichen Gesundheit und zur Erholung der Umwelt beizutragen. Die Umsetzung der RoHS-Richtlinie spielt hierbei eine wichtige Rolle.

RoHS-Richtlinie

Elektro- und Elektronikgeräte, die in der Europäischen Union verkauft werden, dürfen keine Stoffe enthalten, die gemäß der RoHS-Richtlinie Beschränkungen unterliegen:

Eingeschränkte Substanzen gemäß RoHS-Richtlinie

Blei (Pb), Quecksilber (Hg), Cadmium (Cd), Hexavalentes Chrom (Cr6+), Polybromierte Biphenyle (PBB), Polybromierte Diphenylether (PBDE) + Bis(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) *1, Benzylbutylphthalat (BBP) *1, Dibutylphthalat (DBP) *1, Diisobutylphthalat (DIBP) *1

  • *1
    Zu (EU) 2015/863: Die meisten KEYENCE-Produkte werden ab dem 22. Juli 2021 einer Regulierung unterliegen, aber wir stellen sie bereits jetzt schrittweise um.