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FallstudienPollmeier Maschinenbau

Innovative Messtechnik für höchste Qualität: Mit dem KEYENCE WM-6000 die Fertigung absichern

Produkte: KEYENCE WM Serie mobiles 3D-Koordinatenmessgerät (WM-6000)

Branche
Maschinenbau für die Holzindustrie (Meschede, Deutschland)
Anwendung
Taktile Messung und 3D-Laserscan, CAD-Abgleich in Echtzeit – vom Schweißbau bis zur Endkontrolle
Hintergrund
Ablösung bzw. Ergänzung des rein taktilen Vorgängers WM-3500
Interviewpartner
Stefan Thiele, Qualitätsmanager

Pollmeier Maschinenbau in Meschede entwickelt seit Jahrzehnten maßgeschneiderte Maschinen für die Holzindustrie – ein Schwerpunkt sind präzise Bandsägen. Entscheidend ist dabei höchste Qualität, vom ersten Schweißpunkt bis zur finalen Endkontrolle. Um diese Präzision dauerhaft sicherzustellen, setzt das Unternehmen seit November 2024 das mobile 3D-Koordinatenmessgerät KEYENCE WM-6000 ein. Das Ergebnis: taktile Messung und Laserscan in einem System, CAD-Abgleich in Echtzeit und – seit der Einführung – keine Reklamation.

Der Fall auf einen Blick

  • 2 in 1. Das WM-6000 kombiniert taktile 3D-Messungen und optische Scans – enge Toleranzen und komplexe Freiformflächen mit einem System.
  • CAD-Abgleich in Echtzeit. Geometrieabweichungen werden automatisch farblich visualisiert, sodass die Fertigung unmittelbar reagieren kann.
  • Mobiler Einsatz. Große und schwere Bauteile müssen nicht mehr transportiert werden – gemessen wird dort, wo es nötig ist, bis hin zum Serviceeinsatz beim Kunden.
  • Vollständige Dokumentation. Messberichte auf Knopfdruck belegen die Maßhaltigkeit und geben Kunden zusätzliche Sicherheit.
  • Keine Reklamation. Seit der Einführung im November 2024 verzeichnet Pollmeier keine Reklamation; die Prüfzeiten wurden deutlich reduziert.

0 %

Keine Reklamation seit der Einführung im November 2024

2 in 1

Taktile Messung und 3D-Laserscan in einem System

Echtzeit

CAD-Soll-Ist-Abgleich mit farblicher Abweichungsanzeige

Über Pollmeier Maschinenbau

Pollmeier Maschinenbau mit Sitz in Meschede ist seit Jahrzehnten auf maßgeschneiderte Maschinenbaulösungen für die Holzindustrie spezialisiert. Das Unternehmen ist Teil der Pollmeier-Unternehmensgruppe und konzentriert sich auf die Entwicklung und Fertigung von Anlagen zur Holzbearbeitung. Am Standort Meschede sind rund 70 Mitarbeitende mit der Konstruktion und Montage innovativer Maschinen beschäftigt, die weltweit in Sägewerken und holzverarbeitenden Betrieben zum Einsatz kommen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf präzisen Bandsägen, die mithilfe moderner Optimierungssoftware exakt auf Kundenanforderungen zugeschnittene Holzzuschnitte ermöglichen.

HerausforderungWachsende Anforderungen an die Qualitätssicherung

Zuvor setzte Pollmeier das rein taktile Vorgängergerät WM-3500 ein. Mit steigenden Anforderungen an Präzision, Flexibilität und Prozesssicherheit in der Qualitätssicherung wuchs der Bedarf an einer leistungsfähigeren Lösung. Das neue System sollte gezielt auf mehrere Anforderungen reagieren:

  • zuverlässige Erfassung von Freiformflächen und komplexen Geometrien,
  • schnellere Prüfprozesse bei zuverlässiger Genauigkeit,
  • bessere Dokumentation für die interne Qualitätssicherung,
  • höhere Flexibilität für mobile Einsätze in der Produktion und beim Kunden.

AuswahlWarum das KEYENCE WM-6000?

Als Ergänzung und Nachfolge des WM-3500 entschied sich Pollmeier für das WM-6000, weil es taktile 3D-Messungen und optische Scans in einem System vereint. So lassen sich punktuelle Maßhaltigkeitsprüfungen mit engeren Toleranzen ebenso durchführen wie vollflächige Erfassungen komplexer Freiformflächen. Dank der benutzerfreundlichen Oberfläche konnte das System – in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen KEYENCE Ansprechpartner – zügig implementiert werden.

„Die Kombination aus taktiler Präzision und der Möglichkeit, großflächige 3D-Scans direkt mit CAD-Daten abzugleichen, gibt uns ein völlig neues Niveau an Sicherheit und Geschwindigkeit."

— Stefan Thiele, Qualitätsmanager, Pollmeier Maschinenbau

ErgebnisseSicherheit und Tempo in einem System

Das WM-6000 überzeugt bei Pollmeier durch mehrere Vorteile, die direkt in die tägliche Qualitätssicherung einzahlen:

  • 2 in 1 – taktil und optisch: punktuelle Maßhaltigkeitsprüfungen und vollflächige Erfassung komplexer Freiformflächen mit einem Gerät.
  • Messberichte auf Knopfdruck: hauptsächlich intern genutzt, liefern sie einen klaren Nachweis der Maßhaltigkeit und bieten Kunden zusätzliche Sicherheit und Qualitätsnachweise.
  • Direkter CAD-Abgleich in Echtzeit: die CAD-Software visualisiert Geometrieabweichungen automatisch farblich, sodass die Fertigung unmittelbar reagieren kann.
  • Mobiler Einsatz und einfache Handhabung: große und schwere Bauteile müssen nicht mehr transportiert werden – das brachte bereits eine hohe Zeitersparnis.

In der Bilanz stehen deutlich reduzierte Prüfzeiten, eine erhöhte Sicherheit durch die vollständige Dokumentation jeder Messung und – seit der Einführung im November 2024 – keine Reklamation.

EinsatzWo das WM-6000 zum Einsatz kommt

Prozesssicherheit von Anfang an: Pollmeier nutzt das WM-6000 über den gesamten Fertigungsprozess hinweg – und darüber hinaus.

  • Schweißbau – prozessbegleitende Messungen: bereits vor der finalen Verschweißung wird geprüft, ob die gehefteten Komponenten mit der CAD-Zeichnung übereinstimmen. So lassen sich Abweichungen frühzeitig erkennen und kostenintensive Nacharbeiten oder Ausschuss vermeiden.
  • Endkontrolle von Baugruppen und Maschinenkomponenten: ein finaler Abgleich mit den Soll-Daten stellt innerhalb weniger Minuten sicher, dass die Geometrien exakt eingehalten wurden.
  • Einsatz vor Ort – Instandhaltung und Reparatur von Sägewerken: das mobile System unterstützt Serviceeinsätze beim Kunden, etwa beim Ersatzteilabgleich oder bei Justierarbeiten an bestehenden Anlagen.
  • Wareneingangskontrolle: in ausgewählten Fällen werden zugekaufte Teile geprüft; in den meisten Fällen stellt Pollmeier seine Komponenten jedoch selbst her.
  • Reverse Engineering und Altteil-Digitalisierung: bestehende Geometrien lassen sich vollständig digitalisieren und in CAD-Modelle überführen – hier sieht Pollmeier großes Potenzial für die Zukunft.

AusblickTeil des Qualitätsversprechens

Pollmeier Maschinenbau hat seine Qualitätssicherung strategisch weiterentwickelt, um höchste Qualitätsstandards dauerhaft zu gewährleisten. Das WM-6000 stellt nicht nur eine technische Aufrüstung dar, sondern ist ein integraler Bestandteil der digitalen Fertigungsstrategie – von der prozessbegleitenden Messung über die Endkontrolle bis hin zu Reverse-Engineering-Projekten.

„Das WM-6000 ist bei uns nicht einfach ein Messsystem – es ist Teil unseres Qualitätsversprechens."

— Stefan Thiele, Qualitätsmanager, Pollmeier Maschinenbau

Häufige Fragen (FAQ)

Q Welches System nutzte Pollmeier zuvor und warum der Wechsel zum WM-6000?

A

Zuvor kam das rein taktile Vorgängergerät WM-3500 zum Einsatz. Das WM-6000 gilt als dessen Ergänzung und Nachfolge. Ausschlaggebend für das Upgrade waren wachsende Anforderungen an Präzision, Flexibilität und Prozesssicherheit in der Qualitätssicherung – etwa die zuverlässige Erfassung von Freiformflächen und komplexen Geometrien, schnellere Prüfprozesse und eine bessere Dokumentation.

Q Was macht das KEYENCE WM-6000 besonders?

A

Das WM-6000 kombiniert taktile und optische Messverfahren in einem System (2 in 1): punktuelle Maßhaltigkeitsprüfungen mit engeren Toleranzen ebenso wie vollflächige Erfassungen komplexer Freiformflächen. Geometrieabweichungen werden beim CAD-Abgleich in Echtzeit automatisch farblich visualisiert, Messberichte entstehen auf Knopfdruck, und das Gerät ist mobil einsetzbar.

Q Wo setzt Pollmeier das WM-6000 ein?

A

Im Schweißbau als prozessbegleitende Messung gehefteter Bauteile, bei der Endkontrolle von Baugruppen und Maschinenkomponenten, im Kundenservice vor Ort bei Instandhaltung und Reparatur von Sägewerken, in ausgewählten Fällen in der Wareneingangskontrolle sowie perspektivisch für Reverse Engineering und die Digitalisierung von Altteilen.

Q Welche Ergebnisse hat Pollmeier mit dem WM-6000 erzielt?

A

Seit der Systemeinführung im November 2024 verzeichnet Pollmeier keine Reklamation. Die Prüfzeiten wurden deutlich reduziert, jede Messung ist vollständig dokumentiert, und Messungen sowie Scans können genau dort durchgeführt werden, wo sie benötigt werden.

Q Wie unterstützt das WM-6000 die Dokumentation und Qualitätssicherung?

A

Messberichte lassen sich auf Knopfdruck erzeugen. Sie werden hauptsächlich intern genutzt, liefern aber einen klaren Nachweis der Maßhaltigkeit und bieten den Kunden von Pollmeier zusätzliche Sicherheit und Qualitätsnachweise. Der Echtzeit-Abgleich mit CAD-Daten erlaubt es der Fertigung, unmittelbar auf Abweichungen zu reagieren.

Q Welches Zukunftspotenzial sieht Pollmeier im WM-6000?

A

Bestehende Geometrien können vollständig digitalisiert und in CAD-Modelle überführt werden. Gerade für Reverse-Engineering-Projekte und die Modernisierung älterer Maschinenkomponenten sieht Pollmeier Maschinenbau großes Potenzial. Das WM-6000 ist damit integraler Bestandteil der digitalen Fertigungsstrategie.