Die Optima Unternehmensgruppe baut flexible und kundenspezifische Abfüll- und Verpackungsanlagen für anspruchsvolle und empfindliche Güter. Im Diagnostikbereich am Standort Schwäbisch Hall ist der Continuous-Inkjet-Drucker der KEYENCE Modellreihe MK-G mittlerweile das Standardsystem für die Kennzeichnung: Er beschriftet Mikrotiterplatten je nach Kundenwunsch mit Chargennummern, Barcodes oder Logos. Entscheidend dafür waren eine vollautomatische Reinigung, ein wartungsarmer Betrieb und ein Druckbild, das sich ohne großen Aufwand an die Anforderungen der Endkunden anpassen lässt.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Optima Unternehmensgruppe ist auf flexible und kundenspezifische Abfüll- und Verpackungsanlagen für anspruchsvolle und empfindliche Güter wie Medikamente, Hygiene- und Medizinprodukte, Lebensmittel oder Kosmetika spezialisiert. Die gemeinsame Mission lautet „We care for people“.
- Im Diagnostikbereich am Standort Schwäbisch Hall ist der Continuous-Inkjet-Drucker der Modellreihe MK-G mittlerweile Standardsystem und kennzeichnet Mikrotiterplatten je nach Kundenwunsch mit Chargennummern, Barcodes oder Logos.
- Zuvor kam das System eines anderen Anbieters zum Einsatz, das die benötigte Flexibilität nicht bieten konnte. Ziel war es, den Kunden von Optima eine vollautomatische und wartungsarme Kennzeichnungslösung bereitzustellen – umgesetzt mit dem MK-G1000.
- Bei kleineren Produktionsmengen entstehen längere Stillstandszeiten, in denen die Tinte bislang häufig in den Leitungen eintrocknete. Die integrierte, vollautomatische Reinigungsfunktion des MK-G wirkt dem entgegen, sodass das System auch nach längeren Pausen betriebsbereit bleibt.
- Weil Tintenleitungen und Druckkopf automatisch gereinigt werden, werden viele Wartungseinsätze überflüssig; eine Düse lässt sich mithilfe einer einfachen Anleitung selbst austauschen. Das sorgt für hohe Maschinenverfügbarkeit und eine erhebliche Kostenreduktion.
- Das MK Touch Panel wird als intuitiv bedienbar beschrieben und führt Schritt für Schritt durch die Einstellungen – auch ohne technisches Wissen.
AusgangslageWas hat den Systemwechsel ausgelöst?
Die Optima Unternehmensgruppe realisiert mit digitalisierten Systemlösungen, globalem Service und hoher Engineering-Kompetenz effiziente Produktionsprozesse für ihre internationalen Kunden. Im Diagnostikbereich am Standort Schwäbisch Hall gehört dazu die Kennzeichnung von Mikrotiterplatten – je nach Kundenwunsch mit Chargennummern, Barcodes oder Logos. Die Kennzeichnung ist damit kein Randthema, sondern Teil dessen, was die Anlage beim Endkunden leisten muss.
Vor dem MK-G kam das System eines anderen Anbieters zum Einsatz, welches jedoch nicht die benötigte Flexibilität bieten konnte. Zwei Punkte standen dabei im Vordergrund. Der erste betrifft die Prozessverfügbarkeit: Gerade bei kleineren Produktionsmengen von Mikrotiterplatten kommt es immer wieder zu längeren Stillstandszeiten, in denen der Tintenstrahldrucker nicht genutzt wird. Dies führte bislang häufig zum Eintrocknen der Tinte in den Leitungen – mit entsprechendem Aufwand, bevor wieder produziert werden konnte.
Der zweite Punkt betrifft die Wartung. Auch sie stellte bislang ein großes Problem dar; häufige Einsätze von Servicetechnikern sollten möglichst vermieden werden. Hinzu kam die Bedienung: Weil die Endkunden von Optima unterschiedliche Anforderungen an das Druckbild haben, musste sich das Drucksystem anpassen lassen – vor KEYENCE war eine Änderung der Einstellungen jedoch mit viel Aufwand verbunden.
EntscheidungWas hat für den MK-G gesprochen?
Aus diesen Erfahrungen ergab sich eine klare Zielsetzung: Optima wollte seinen Kunden eine vollautomatische und wartungsarme Kennzeichnungslösung bereitstellen. Gesucht war also kein Drucker, der im Idealfall gut arbeitet, sondern ein System, das auch mit wechselnden Produktionszeiträumen, kleineren Losgrößen und unterschiedlichen Druckbild-Vorgaben zurechtkommt.
Eine hohe Prozessverfügbarkeit war entsprechend eine zentrale Anforderung an das neue Drucksystem von Optima. Der Continuous-Inkjet-Drucker der KEYENCE Modellreihe MK-G erfüllt diese Anforderungen über eine integrierte, vollautomatische Reinigungsfunktion, die dem Eintrocknen der Tinte in den Leitungen entgegenwirkt. Umgesetzt wurde die Lösung mit dem MK-G, der seither im Diagnostikbereich am Standort Schwäbisch Hall als Standardsystem eingesetzt wird.
NutzenWas hat sich in Betrieb und Wartung verändert?
Der sichtbarste Effekt betrifft die Stillstandszeiten. Weil die Reinigung vollautomatisch abläuft, bleibt das System auch nach längeren Pausen betriebsbereit und lässt sich nahtlos in wechselnde Produktionszeiträume integrieren. Für eine Fertigung, in der Mikrotiterplatten in kleineren Mengen anfallen, ist das der entscheidende Unterschied: Der Drucker muss nicht erst wieder in einen betriebsbereiten Zustand gebracht werden, bevor der nächste Auftrag läuft.
Beim Thema Wartung wirkt derselbe Mechanismus. Der MK-G reinigt die Tintenleitungen und den Druckkopf automatisch, wodurch viele Wartungseinsätze überflüssig werden. Dennoch ist das Gerät so konstruiert, dass beispielsweise eine Düse mithilfe einer einfachen Anleitung selbst ausgetauscht werden kann – das Team ist also nicht für jeden Handgriff auf einen Servicetechniker angewiesen. Das sorgt langfristig nicht nur für eine hohe Maschinenverfügbarkeit, sondern auch für eine erhebliche Kostenreduktion.
Der dritte Punkt ist die Bedienung. Nicht nur bei der Reinigung, sondern auch hier war Flexibilität gefragt, da die Endkunden von Optima unterschiedliche Anforderungen an das Druckbild haben. Wo eine Änderung der Einstellungen früher mit viel Aufwand verbunden war, haben die Endkunden nun einen hohen Gestaltungsspielraum.
„Das MK Touch Panel ist intuitiv bedienbar und erklärt alles Schritt für Schritt – auch ohne technisches Wissen.“
Christine Lüdeke, Produktmanagerin bei OPTIMA life science GmbH
AusblickWas bedeutet der Standardeinsatz des MK-G für die Kunden von Optima?
Dass der MK-G im Diagnostikbereich am Standort Schwäbisch Hall mittlerweile als Standardsystem eingesetzt wird, ist das eigentliche Ergebnis dieses Projekts: Die Kennzeichnung ist kein Sonderfall mehr, der je Anlage neu gelöst werden muss, sondern ein eingeführter Baustein der Anlagen, die Optima für seine internationalen Kunden baut.
Für die Endkunden bedeutet das eine Kennzeichnungslösung, die vollautomatisch reinigt, wartungsarm läuft und sich über das MK Touch Panel an die eigenen Vorgaben für Chargennummern, Barcodes oder Logos anpassen lässt. Damit zahlt die Kennzeichnung auf das ein, was Optima mit digitalisierten Systemlösungen, globalem Service und hoher Engineering-Kompetenz für seine Kunden erreichen will – und auf die gemeinsame Mission „We care for people“.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Q Wofür setzt die OPTIMA life science GmbH den Continuous-Inkjet-Drucker MK-G ein?
A
Im Diagnostikbereich am Standort Schwäbisch Hall kennzeichnet der MK-G Mikrotiterplatten je nach Kundenwunsch mit Chargennummern, Barcodes oder Logos. Der Drucker ist dort mittlerweile als Standardsystem im Einsatz und arbeitet in den Abfüll- und Verpackungsanlagen, die Optima für seine internationalen Kunden baut.
Q Warum hat sich Optima im Diagnostikbereich für den MK-G von KEYENCE entschieden?
A
Zuvor kam das System eines anderen Anbieters zum Einsatz, welches jedoch nicht die benötigte Flexibilität bieten konnte. Ziel war es, den Kunden von Optima eine vollautomatische und wartungsarme Kennzeichnungslösung bereitzustellen. Genau diese Anforderungen setzt KEYENCE mit dem MK-G um.
Q Wie verhindert der MK-G, dass die Tinte bei längeren Stillstandszeiten eintrocknet?
A
Gerade bei kleineren Produktionsmengen von Mikrotiterplatten kommt es immer wieder zu längeren Stillstandszeiten, in denen der Tintenstrahldrucker nicht genutzt wird. Der MK-G verfügt über eine integrierte, vollautomatische Reinigungsfunktion, die dem Eintrocknen der Tinte in den Leitungen entgegenwirkt. Dadurch bleibt das System auch nach längeren Pausen betriebsbereit.
Q Wie wartungsarm ist der MK-G im laufenden Betrieb?
A
Der MK-G reinigt die Tintenleitungen und den Druckkopf automatisch, wodurch viele Wartungseinsätze überflüssig werden. Dennoch ist das Gerät so konstruiert, dass beispielsweise eine Düse mithilfe einer einfachen Anleitung selbst ausgetauscht werden kann. Das sorgt langfristig für eine hohe Maschinenverfügbarkeit und für eine erhebliche Kostenreduktion.
Q Wie flexibel lässt sich das Druckbild mit dem MK-G anpassen?
A
Die Endkunden von Optima haben unterschiedliche Anforderungen an das Druckbild. Vor dem KEYENCE-System war eine Änderung der Einstellungen mit viel Aufwand verbunden; mit dem MK-G haben die Endkunden nun einen hohen Gestaltungsspielraum und können Chargennummern, Barcodes oder Logos nach ihren eigenen Vorgaben aufbringen lassen.
Q Wie bewertet die OPTIMA life science GmbH die Bedienung des MK-G über das MK Touch Panel?
A
Christine Lüdeke, Produktmanagerin bei OPTIMA life science GmbH, beschreibt das MK Touch Panel als intuitiv bedienbar: Es erklärt alles Schritt für Schritt – auch ohne technisches Wissen. Damit lässt sich das Drucksystem auch von Anwendern einstellen, die keine Spezialisten für Kennzeichnungstechnik sind.