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FallstudienGLYN

Höchste Produktqualität in der Halbleiterdistribution: Wie das KEYENCE VHX-X1 die Wareneingangsprüfung absichert

Produkte: KEYENCE VHX-Serie, Digitalmikroskop (VHX-X1)

Branche
Distribution elektronischer Bauelemente und Systeme (Idstein/Taunus, Deutschland)
Anwendung
Stichprobenprüfung internationaler Halbleiter-Zukäufe im Wareneingang, mit lückenloser Dokumentation
Ausgangslage
Wachsende Herausforderung durch gefälschte oder manipulierte Bauteile; bisherige Prüfmethoden stießen an ihre Grenzen
Anwender
Fabian Hoffend, Manager Logistics, Customer & Supplier Support

Die GLYN GmbH und Co. KG aus Idstein ist auf den Vertrieb elektronischer Bauelemente und Systeme spezialisiert. Um die Qualität von Halbleiter-Zukäufen zuverlässig zu garantieren und manipulierte Bauteile sicher zu identifizieren, hat GLYN die Wareneingangsprüfung um das Digitalmikroskop der Modellreihe VHX-X1 von KEYENCE erweitert. In einem eigens errichteten, ESD-geschützten Quality Control Room prüft das Unternehmen internationale Zukäufe, dokumentiert alle Aufnahmen zentral und schafft so Sicherheit und Vertrauen – intern wie bei anspruchsvollen Kundenaudits.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Manipulierte Bauteile sicher erkennen. In der Halbleiterdistribution hilft das VHX-X1, gefälschte oder manipulierte Bauteile zuverlässig zu identifizieren und die Qualität der Zukäufe zu garantieren.
  • Prüfung im Quality Control Room. Das Mikroskop steht in einem ESD-geschützten Raum mit regulierbarer Luftfeuchtigkeit, in dem Stichproben internationaler Zukäufe untersucht werden.
  • Hohe Detailgenauigkeit. Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln über das schwenkbare Stativ machen kleinste Oberflächendetails sichtbar – bis hin zu Bearbeitungsspuren an den Pins.
  • Lückenlose Dokumentation. Alle Daten fließen in die zentrale Datenbank und stehen Kollegen aus verschiedenen Business Units zur Verfügung.
  • Vertrauen bei Kunden. Bei Präsentationen und Audits ist das VHX ein überzeugendes Instrument, das Sicherheit nach innen und außen schafft.

Sichere Prüfung

Zuverlässige Identifikation manipulierter Bauteile im Wareneingang

Zentrale Doku

Automatische Datenerfassung direkt in die zentrale Datenbank

Vertrauen

Überzeugendes Instrument bei Kundenpräsentationen und Audits

Über GLYN GmbH

Die GLYN GmbH und Co. KG hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 auf den Vertrieb von elektronischen Bauelementen und Systemen spezialisiert. GLYN bietet und supportet hochwertige Produkte und Systeme führender Hersteller aus den Bereichen Halbleiter, Displays, Leistungselektronik, Sensoren, Wireless sowie Speichermedien. Firmensitz und europäisches Zentrallager befinden sich in Idstein/Taunus nahe Frankfurt am Main. Weltweit beschäftigt GLYN etwa 180 Mitarbeiter. Das Digitalmikroskop der Modellreihe VHX zeichnet sich durch seine hohe Tiefenschärfe und benutzerfreundliche Bedienung aus: Kleinste Oberflächendetails lassen sich in 4K betrachten und analysieren, vielfältige Beleuchtungs- und Messfunktionen in 2D und 3D sorgen für hohe Präzision und breite Anwendbarkeit.

HerausforderungManipulierte Bauteile sicher erkennen

Die Halbleiterindustrie sieht sich seit Jahren mit einer wachsenden Herausforderung konfrontiert: gefälschte oder manipulierte Bauteile. Besonders in Zeiten von Materialknappheit steigen die Preise für bestimmte Komponenten stark an – und damit auch die Versuchung für Betrüger. So werden etwa Oberflächen von Bauteilen abgetragen und mit neuen, höherwertigen Typenbezeichnungen versehen, bereits verwendete Bauteile als Neuware verkauft oder leere Gehäuse ohne funktionsfähige Komponenten in Umlauf gebracht.

„Im Austausch mit der Branche und in Seminaren von Experten haben wir Fallbeispiele mitbekommen, in denen verdächtige Bauteile nicht zuverlässig erkannt wurden", erklärt Fabian Hoffend. Gemäß der Firmenmission, First-Class-Premium-Support zu liefern, entschied sich GLYN, hier vorausschauend tätig zu werden. Die bisherigen Prüfmethoden – darunter ein Acetontest zur Entfernung nachträglich aufgetragener Beschriftungen und eine Kameralösung – wurden in einem umfassenden Projekt mit KEYENCE erweitert. Gerade mit Blick auf die stetig voranschreitende Miniaturisierung stellt sich GLYN mit diesen Maßnahmen sehr gut auf.

„Um dem steigenden Qualitätsanspruch der Kunden gerecht zu werden und das Vertrauen auszubauen, wurde die Wareneingangsprüfung mit zusätzlichen Investitionen und erweiterten Prozessen auf ein neues Level gehoben. Wir haben insbesondere mit dem Mikroskop nachgelegt, um unseren guten Ruf auf dem Markt weiter zu stärken."

— Fabian Hoffend, Manager Logistics, Customer & Supplier Support

AuswahlWarum das KEYENCE Digitalmikroskop VHX?

Nach intensiver Recherche und dem Besuch eines externen Labors fiel die Entscheidung auf ein Digitalmikroskop der Modellreihe VHX. Es ermöglicht eine Detailgenauigkeit, die mit dem bloßen Auge oder den bestehenden Prüfmethoden nicht erreichbar ist. Das schwenkbare Stativ erlaubt flexible Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln, während die einfache Visualisierung und die automatisierte Erfassung aller relevanten Daten eine umfassende Dokumentation in nur einem Arbeitsschritt ermöglichen.

„Die Kollegen im Labor sagten uns: KEYENCE ist top und das Digitalmikroskop ein Alleskönner."

— Fabian Hoffend

„Wir können bis aufs Mikrometer genau messen, wie tief eine Bauteilbeschriftung eingraviert oder gelasert wurde", erklärt Hoffend. „An den Pins erkennen wir sofort, ob dort bereits gelötet wurde oder ob Korrosion vorliegt." Neben der intuitiven Bedienbarkeit, der hohen Auflösung und der großen Flexibilität war vor allem die problemlose IT-Integration ein entscheidender Vorteil: Der mitgelieferte Rechner konnte vollständig mit der unternehmenseigenen Software ausgestattet werden, sodass alle erfassten Daten direkt in die zentrale Datenbank fließen. Auch Schulung und Einarbeitung verliefen reibungslos – alle Mitarbeiter wurden durch KEYENCE umfassend geschult, ergänzt durch eine Nachschulung nach einem halben Jahr.

AnwendungStichprobenprüfung im Quality Control Room

Das Digitalmikroskop steht in einem eigens errichteten Quality Control Room: einem ESD-geschützten Raum mit regulierbarer Luftfeuchtigkeit, um eine optimale Prüfumgebung zu gewährleisten. Hier werden Stichproben aller Bauteile untersucht, die nicht direkt von Franchise-Herstellern stammen, sondern über internationale Zukäufe beschafft wurden.

Der Prüfprozess ist klar definiert: Aus verschiedenen Winkeln werden hochauflösende Aufnahmen erstellt, die automatisch alle relevanten Geometriedaten erfassen. Diese Bilder werden in der zentralen Datenbank abgelegt und können von Kollegen aus verschiedenen Business Units ausgewertet werden. „Die intuitive Bedienung und die automatisierte Datenerfassung ermöglichen es uns, sehr effizient zu arbeiten", erläutert Hoffend.

MehrwertSicherheit, Vertrauen und effizienteres Arbeiten

Die Investition in ein Digitalmikroskop von KEYENCE hat sich für GLYN in mehrfacher Hinsicht ausgezahlt. Der Kernnutzen liegt laut Hoffend auf der Hand: eine zuverlässige Qualitätssicherung in der Wareneingangsprüfung. Seit der Inbetriebnahme konnten die Prozesse erheblich an Effektivität gewinnen.

Doch der Mehrwert geht weit über die reine Fehlervermeidung hinaus: Das Mikroskop ist auch zu einem wichtigen Instrument im Vertrieb geworden. Nach ausführlichen Präsentationen des Prüfprozesses – bei denen Aufnahmen des Digitalmikroskops eine wichtige Rolle spielen – und der regelmäßigen Einladung, sich die Prüfung live anzusehen, ließen sich selbst Kunden überzeugen, die internationalen Zukäufen bislang skeptisch gegenüberstanden. „Natürlich ist das VHX bei anspruchsvollen Kundenaudits ein echter Hingucker und schafft schnell Vertrauen", so Hoffend.

„Kunden sind beeindruckt, wenn sie sehen, mit welcher Präzision wir arbeiten können. Das schafft Sicherheit nach innen und nach außen: Sicherheit für uns bei der Prüfung und Vertrauen bei unseren Kunden."

— Fabian Hoffend, Manager Logistics, Customer & Supplier Support

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q Welche Herausforderung wollte GLYN mit dem KEYENCE VHX-X1 in der Wareneingangsprüfung lösen?

A

Die Halbleiterindustrie ist zunehmend mit gefälschten oder manipulierten Bauteilen konfrontiert. GLYN wollte solche Bauteile sicher identifizieren und die Qualität der Zukäufe garantieren, um dem steigenden Qualitätsanspruch der Kunden gerecht zu werden und Vertrauen aufzubauen.

Q Warum hat sich GLYN für das Digitalmikroskop KEYENCE VHX-X1 entschieden?

A

Nach intensiver Recherche und dem Besuch eines externen Labors fiel die Entscheidung auf das VHX. Ausschlaggebend waren die hohe Detailgenauigkeit, die flexible Aufnahme aus verschiedenen Winkeln über das schwenkbare Stativ, die intuitive Bedienung und die umfassende Dokumentation in nur einem Arbeitsschritt.

Q Wie läuft die Prüfung mit dem KEYENCE VHX-X1 bei GLYN konkret ab?

A

Das Mikroskop steht in einem eigens errichteten, ESD-geschützten Quality Control Room mit regulierbarer Luftfeuchtigkeit. Dort werden Stichproben internationaler Zukäufe geprüft: Aus verschiedenen Winkeln entstehen hochauflösende Aufnahmen, die automatisch relevante Geometriedaten erfassen und in der zentralen Datenbank abgelegt werden.

Q Wie unterstützt das VHX-X1 die Dokumentation und IT-Integration?

A

Alle erfassten Daten fließen direkt in die zentrale Datenbank von GLYN und stehen Kollegen aus verschiedenen Business Units zur Verfügung. Der mitgelieferte Rechner ließ sich vollständig mit der unternehmenseigenen Software ausstatten, was die problemlose IT-Integration zu einem entscheidenden Vorteil machte.

Q Welchen Mehrwert bringt das KEYENCE VHX-X1 über die reine Prüfung hinaus?

A

Der Kernnutzen ist eine zuverlässige Qualitätssicherung in der Wareneingangsprüfung. Darüber hinaus ist das Mikroskop zu einem wichtigen Instrument im Vertrieb geworden: Bei Kundenpräsentationen und -audits schafft es schnell Vertrauen und überzeugt selbst Kunden, die internationalen Zukäufen bislang skeptisch gegenüberstanden.

Q Wie verliefen Einführung und Schulung des KEYENCE VHX-X1?

A

Die Einarbeitung verlief reibungslos. Alle Mitarbeiter wurden durch KEYENCE umfassend geschult, ergänzt durch eine Nachschulung nach einem halben Jahr. Mit zunehmender Übung reduzierten sich die Prüfzeiten deutlich und die intuitive Bedienung über die Konsole wurde zur neuen Routine.