Bildverarbeitungssysteme
- All-in-One Kamera mit integrierter AI Modellreihe VS
- Zeilenkamera Modellreihe Line Scan
- 2D Robot Vision Modellreihe 2D VGR
- 3D Robot Vision Modellreihe 3D VGR
- Inline-3D-Prüfung Modellreihe 3D Vision
- Universelle Bildverarbeitungsplattform Modellreihe CV-X
- High-End Bildverarbeitung mit ultimativer Flexibilität Modellreihe XG-X
- High-End Bilderfassungstechnologie für PC-basierte Bildverarbeitung Modellreihe VJ
- Beleuchtungen für die industrielle Bildverarbeitung Modellreihe CA-D
- Objektive und Filter Modellreihe CA-L
- Automatisierungs/Maschinenbau
- Automobilindustrie
- Rohstoffindustrie
- Elektrofahrzeugindustrie
- Elektroindustrie
- Lebensmittel- und Getränkeverpackungen
- Logistik
- Werkzeugmaschinen
- Medizinprodukteherstellung
- Papierherstellung
- Druckindustrie
- Halbleiter/Elektronik
- Solar
- Tabakindustrie
- Kamerageführte Robotik
Die Grundlagen der Beleuchtungsauswahl
Wichtige Punkte im Überblick
- Beleuchtungsmodus wählen: spiegelnde Reflexion, diffuse Reflexion oder Durchlicht je nach gewünschter Merkmalshervorhebung (Kanten, Oberfläche, Silhouette).
- Beleuchtungsart und Einfallswinkel definieren: Ring/Flachwinkel/Koaxial je nach Fläche, Reflexionseigenschaft und Prüfziel; flacher Einfall betont Oberflächendefekte, Durchlicht Konturen.
- Wellenlänge/Farbe festlegen: Weiß für Farberkennung; gezielte Farben (z. B. Rot/Blau/NIR) zur Kontraststeigerung je nach Material.
- Praxistest und Stabilität: Beleuchtung mit Testbildern optimieren, auf gleichbleibende Ausleuchtung, Abschirmung gegen Störungen und einfache Montage/Integration achten.
Die richtige Beleuchtungsauswahl bildet die Grundlage jeder erfolgreichen industriellen Bildverarbeitung. Sie entscheidet, welche Merkmale sichtbar werden und wie stabil die Prüfergebnisse über die Zeit sind. Durch die gezielte Wahl von Beleuchtungsmodus, Einfallswinkel und Wellenlänge lassen sich Kontrast, Merkmalserkennung und Detektionssicherheit optimieren. Dies schafft die Voraussetzungen für zuverlässige Inline‑Inspektionen, eine höhere Prüfgenauigkeit und effiziente Automatisierungsprozesse.
Bildverarbeitung erkennt Änderungen in Pixelhelligkeitsdaten; eine stabile Detektion erfordert daher ein klares, gut ausgeleuchtetes Bild. Die Wahl der Beleuchtung ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit bildverarbeitungsbasierter Inspektionssysteme. Dieser Abschnitt vermittelt die grundlegenden Kenntnisse zur Auswahl der geeigneten Beleuchtung.
Drei Schritte zur Auswahl der Beleuchtung:
-
1Bestimmen Sie die Art der Beleuchtung (spiegelnde Reflexion, diffuse Reflexion, Durchlicht).
Definieren Sie die Eigenschaften der Inspektionsaufgabe (Defekt, Form, Vorhandensein/Nichtvorhandensein usw.).
Prüfen Sie, ob die Oberfläche flach, gekrümmt oder uneben ist. -
2Legen Sie die Form und Größe der benötigten Beleuchtung anhand der Abmessungen des Prüfobjekts und den Installationsbedingungen fest.
Beispiele: Ring-, Flachwinkel-, koaxiale oder Kuppelbeleuchtung. -
3Bestimmen Sie die Farbe (Wellenlänge) der Beleuchtung.
Prüfen Sie das Material sowie die Farbe des Prüfobjekts und des Hintergrunds.
Beispiele: Rot, Weiß, Blau.
Typische Beleuchtungsarten (LED-Beleuchtung)
Koaxial: CA-DX
Flachwinkel: CA-DL
Ring: CA-DR
Durchlicht: CA-DS
Kuppel: CA-DD
Stab: CA-DB
Beleuchtungsauswahl: Schritt 1 (Spiegelnde Reflexion, Diffuse Reflexion, Durchlicht)
Der erste Schritt bei der Auswahl der Beleuchtung besteht darin, die Beleuchtungsmethode – spiegelnde Reflexion, diffuse Reflexion oder Durchlicht – entsprechend der Form des Prüfobjekts und des Inspektionszwecks auszuwählen.
LED-Leuchten lassen sich grob in die folgenden drei Typen unterteilen:
-
1Typ spiegelnde Reflexion:
Das Licht wird auf das Prüfobjekt gerichtet und das Objektiv empfängt die direkte Reflexion. -
2Typ diffuse Reflexion:
Das Licht wird auf das Prüfobjekt gerichtet und das Objektiv empfängt diffus aus vielen Richtungen reflektiertes Licht. -
3Typ Durchlicht:
Das Licht wird von hinten auf das Prüfobjekt gerichtet und das Objektiv empfängt das durchscheinende Licht.
1. Beispielbild spiegelnde Reflexion: Überprüfung auf das Vorhandensein oder Fehlen von Gravuren auf Metalloberflächen
Normales Licht
Die Gravur ist undeutlich.
Es ist erforderlich, den Kontrast zwischen der flachen Metalloberfläche und den Vertiefungen der Gravur deutlich hervorzuheben.
Nutzung von Beleuchtung
Die Gravur ist deutlich erkennbar.
Da eine Metalloberfläche Licht reflektiert, die Gravur jedoch nicht, ist dies die optimale Methode, um die spiegelnde Reflexion zu nutzen und den Unterschied zwischen Oberfläche und Gravur hervorzuheben.
2. Beispielbild diffuse Reflexion: Überprüfung des Aufdrucks auf einem Chip durch transparente Folie
Normales Licht
Das Licht wird von der Folienoberfläche reflektiert.
Es ist erforderlich, den Kontrast zwischen der Chip-Oberfläche und dem Aufdruck herauszuarbeiten, indem die Reflexion von der transparenten Folie eliminiert wird.
Nutzung von Beleuchtung
Das Bild wird nicht von der Folie beeinträchtigt.
Die optimale Methode ist die Verwendung diffuser Reflexion, um spiegelnde Reflexionen auf dem transparenten Klebeband zu vermeiden.
3. Beispielbild Durchlicht: Überprüfung von Fremdpartikeln auf Vliesstoff
Normales Licht
Das Licht wird von der Folienoberfläche reflektiert.
Es ist erforderlich, den Kontrast zwischen der Zieloberfläche und den Fremdpartikeln hervorzuheben, die aufgrund der geringen Farbunterschiede nur schwer zu erkennen sind.
Nutzung von Beleuchtung
Die Silhouette der Fremdpartikel ist deutlich erkennbar.
Selbst wenn mit reflektiertem Licht kein Unterschied erkennbar ist, werden die Fremdpartikel durch die Anwendung von Durchlicht von hinten auf das Prüfobjekt als dunkle Silhouette sichtbar.
Beleuchtungsauswahl: Schritt 2 (Beleuchtungsmethode und Form)
Im zweiten Schritt werden Größe und Farbe der Beleuchtung festgelegt, um ein optimales Bild für die Verarbeitung zu erfassen.
1. Beispielbild spiegelnde Beleuchtung: Erkennung von Abplatzern am Rand einer Glasscheibe
Beleuchtungsauswahl entsprechend den Eigenschaften des Werkstücks und den Erkennungsdetails:
-
1Das Licht wird von der Glasoberfläche reflektiert.
-
2Es ist erforderlich, den Unterschied zwischen der Glasscheibe und dem Hintergrund hervorzuheben.
-
3Die Beleuchtung sollte idealerweise senkrecht auf das Werkstück gerichtet sein.
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4Über dem Werkstück kann ein Freiraum vorgesehen werden.
Die beste Wahl ist eine koaxiale Beleuchtung.
Einfache reflektierte Beleuchtung
Reflektiertes Licht wird zufällig von der Glasoberfläche reflektiert.
Koaxiale Beleuchtung
Die gesamte Glasoberfläche kann gleichmäßig beleuchtet werden.
2. Beispiel für die Erkennung mit diffuser Reflexion: Überprüfung von Randdefekten in Gummidichtungen
Beleuchtungsauswahl entsprechend den Eigenschaften des Werkstücks und den Erkennungsdetails:
-
1Das Werkstück besteht aus schwarzem Gummi, das Licht wird dadurch nicht spiegelnd reflektiert.
-
2Auch die Randdefekte sind schwarz und reflektieren kein spiegelndes Licht.
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3Eine Beleuchtung aus einem flachen Einfallswinkel auf das Werkstück verstärkt die Reflexion an beschädigten Stellen und ist zur Erkennung von Oberflächendefekten besonders geeignet.
-
4Die Lichtquelle kann nahe am Prüfobjekt installiert werden.
Die beste Wahl ist Flachwinkelbeleuchtung.
Einfache reflektierte Beleuchtung
Der Randdefekt am äußeren Umfang kann nicht erkannt werden.
Flachwinkelbeleuchtung
Der Randdefekt erscheint weiß.
3. Beispiel für die Erkennung mit Durchlicht: Überprüfung von Anschlussformen
Beleuchtungsauswahl entsprechend den Eigenschaften des Werkstücks und den Erkennungsdetails:
-
1Das Prüfobjekt ist ein Metallteil mit Erhebungen und Vertiefungen, was zu einer unregelmäßig spiegelnden Reflexion führt.
-
2Durch die Verwendung von Durchlicht können die Kanten des Prüfobjekts ohne Beeinflussung durch Erhebungen und Vertiefungen erkannt werden.
-
3Die Lichtquelle kann hinter dem Werkstück installiert werden.
Die beste Wahl ist Durchlicht (Hintergrundlicht).
Einfache reflektierte Beleuchtung
Die Kanten weisen nur geringen Kontrast auf.
Durchlicht
Die komplexe Kontur kann deutlich erkannt werden.
Nachdem Sie sich für eine Beleuchtungsmethode entschieden haben, wählen Sie den Beleuchtungstyp basierend auf dem Inspektionszweck, dem Hintergrund und der Umgebung aus.
Grundlegende Auswahlmöglichkeiten sind: koaxiale Beleuchtung, Ringbeleuchtung oder Stableuchten für spiegelnde Reflexion; Flachwinkelbeleuchtung, Ringbeleuchtung oder Stableuchten für diffuse Reflexion sowie Flächenbeleuchtung oder Stableuchten für Durchlicht. Ringbeleuchtung und Stableuchten werden insbesondere häufig eingesetzt, da sie durch Anpassung des Installationsabstands für verschiedene Zwecke genutzt werden können.
Beleuchtungsauswahl: Schritt 3 (Farbe und Wellenlänge der Beleuchtung)
Der letzte Schritt besteht darin, die Farbe der Beleuchtung entsprechend dem Prüfobjekt und dem Hintergrund festzulegen. Bei Verwendung einer Farbkamera ist weiß die gängige Wahl. Bei Verwendung einer Monochromkamera sind die folgenden Kenntnisse erforderlich.
Werkstück
Erkennung mithilfe von Komplementärfarben
Eine rote Bonbonverpackung befindet sich in einem Karton. Im Folgenden wird der Kontrast bei LED‑Beleuchtung zum Erkennen des Vorhandenseins bzw. Fehlens eines Bonbons verglichen.
Mit einer weißen LED
Die Helligkeit ist im gesamten Bild gleichmäßig und es besteht kaum ein Kontrast zwischen Werkstück und Hintergrund.
Mit einer roten LED
Das rote Werkstück erscheint heller, jedoch ist der Kontrast weiterhin unzureichend.
Mit einer blauen LED
Eine blaue LED ist optimal.
Das rote Prüfobjekt erscheint schwarz, wodurch eine stabile Detektion möglich ist.
Farbkreis
Referenz
Was ist eine Komplementärfarbe?
Eine Komplementärfarbe ist die gegenüberliegende Farbe im Farbkreis. Wenn ein Licht der Komplementärfarbe auf ein Objekt gerichtet wird, erscheint das Objekt nahezu schwarz.
Erkennung unter Verwendung der Wellenlänge
Im Folgenden wird ein Bildvergleich des Aufdrucks auf einem Chip im Trägerband gezeigt, der durch eine transparente Folie aufgenommen wurde. Der Kontrast ist bei roter Beleuchtung höher als bei blauer Beleuchtung, da Rot eine höhere Durchlässigkeit (geringere Streuung) aufweist.
Farbkamerabild: Weiße Beleuchtung
Farbkamerabild: Rote Beleuchtung
Farbkamerabild: Blaue Beleuchtung
Monochromkamerabild: Rote Beleuchtung
Monochromkamerabild: Blaue Beleuchtung
Der Kontrast zwischen dem Aufdruck und dem Chip ist durch die Folie deutlich erkennbar.
Licht unterschiedlicher Wellenlängen erscheint in verschiedenen Farben. Die Wellenlänge bestimmt die Eigenschaften einer bestimmten Farbe, wie z. B. leichte Durchlässigkeit (rotes Licht – lange Wellenlänge) oder starke Streuung (blaues Licht – kurze Wellenlänge).
Zusammenfassung der Schritte zur Beleuchtungsauswahl
Die Auswahl der Beleuchtung hat entscheidenden Einfluss auf die Sichtbarkeit der relevanten Merkmale in aufgenommenen Bildern, weshalb sie für die Bildverarbeitung von entscheidender Bedeutung ist. Anstatt jede Beleuchtungsoption unüberlegt auszuprobieren, kann die richtige Beleuchtung effizient ausgewählt werden, indem das folgende Verfahren befolgt wird:
- Entscheiden Sie, welche Methode am besten geeignet ist: spiegelnde Reflexion, diffuse Reflexion oder Durchlicht?
- Legen Sie den Typ und die Größe der Beleuchtung fest.
- Bestimmen Sie die Farbe der Beleuchtung.
Techniken der Beleuchtung in Bildverarbeitungssystemen
Die Anwendung bestimmter Beleuchtungstechniken in Bildverarbeitungssystemen erfordert eine spezielle Lichtart und Geometrie oder eine andere Kamerapositionierung im Verhältnis zum beobachteten Objekt, während andere Anwendungen dies nicht benötigen. In jedem Fall bieten die meisten Beleuchtungshersteller Lichter mit verschiedenen Kombinationen von Beleuchtungstechniken für Bildverarbeitungssysteme innerhalb eines einzigen Produkts an. Dies ermöglicht eine größere Flexibilität und reduziert die potenziellen Kosten, die mit der Beleuchtung für unterschiedliche Inspektionsmethoden verbunden sind.
Durchlicht
Durchlicht beleuchtet das Objekt gleichmäßig von hinten, um dessen Silhouette hervorzuheben. Diese Beleuchtungsart wird hauptsächlich zur Erkennung von Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein von Löchern und Lücken sowie zur Messung der Konturform des Objekts verwendet. Für die Erkennung von Oberflächendetails ist diese Beleuchtungsart jedoch weniger geeignet.
Stabbeleuchtung
Stabbeleuchtung beleuchtet das Objekt entlang seiner Kanten oder liefert eine gleichmäßige Beleuchtung über einen definierten Bereich. Sie kann mit anderen Stableuchten kombiniert werden, um das Objekt aus allen Richtungen zu beleuchten. Diese Art der Beleuchtung kann spiegelnde Reflexionen verstärken oder reduzieren, abhängig von der Position und dem Winkel von Licht und Kamera. Typischerweise wird sie verwendet, um Kontraste auf matten Oberflächen zu erhöhen und Oberflächenmerkmale matter Objekte hervorzuheben.
Flachwinkelbeleuchtung
Diese Beleuchtungsart sorgt dafür, dass Oberflächendefekte wie Kratzer, Prägungen und Kerben sowie allen weiteren Unregelmäßigkeiten, die Licht zurück zur Kamera reflektieren, sichtbar werden.
Koaxiale Beleuchtung
Bei dieser Beleuchtungsart wird Licht senkrecht auf das Prüfobjekt gerichtet. Alle Oberflächen, die nicht senkrecht zur Kamera stehen erscheinen dunkel und sind somit deutlicher sichtbar. Diese Technik ist besonders nützlich, um Fehler auf flachen, glänzenden Oberflächen zu erkennen.
Kuppelbeleuchtung
Kuppelbeleuchtung (Dombeleuchtung) sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung aus verschiedenen Winkeln und vermeidet so Blendung. Sie eignet sich hervorragend zur Inspektion glänzender, unebener oder ausgehärteter Oberflächen, muss jedoch nah am Objekt positioniert werden, um effektiv zu sein.
Anwendungen der Beleuchtung in der Bildverarbeitung
Die Beleuchtung in Bildverarbeitungssystemen wird in unzähligen industriellen Anwendungen eingesetzt. Dazu gehören die automatisierte Inspektion und Qualitätskontrolle während Fertigungsprozessen, die Prüfung elektronischer Baugruppen sowie die Verpackung und Etikettierung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.
Eine gleichmäßige Beleuchtung hilft Robotern zudem, verschiedene Objekte für Pick-and-Place-Anwendungen zu identifizieren und ermöglicht das Erfassen klarer Bilder auf schnell laufenden Förderbändern in Verpackungs- und Logistikprozessen. Darüber hinaus wird die Beleuchtung in der Bildverarbeitung verwendet, um zu prüfen, ob Tabletten die richtige Größe, Form und sogar Farbe haben, bevor sie verpackt und an die lokale Apotheke ausgeliefert werden.
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FAQs zur Beleuchtung in der Bildverarbeitung
Was ist eine Beleuchtung in der Bildverarbeitung und warum ist sie für Bildverarbeitungssysteme entscheidend?
Eine Beleuchtung in der Bildverarbeitung verbessert die Sichtbarkeit von Objekten, die von Kameras erfasst werden. Dadurch ist eine präzisere Bildaufnahme für die Analyse möglich. Oftmals wird dabei der Kontrast erhöht, Schatten und Reflexionen reduziert sowie bestimmte Merkmale hervorgehoben, wodurch die Effektivität der Bildverarbeitung verbessert wird.
Gibt es spezielle Aspekte, die bei der Auswahl der Beleuchtung für bestimmte Anwendungen zu berücksichtigen sind?
Ja, bei der Auswahl der Beleuchtung für spezielle Anwendungen müssen die Eigenschaften des Objekts wie Farbe, Größe und Oberflächeneigenschaften besonders berücksichtigt werden. Ebenso relevant sind die Merkmale, die hervorgehoben werden sollen.
Wie verbessert Durchlicht die Sichtbarkeit bestimmter Merkmale in einem Bildverarbeitungssystem?
Durchlicht projiziert Licht von hinten auf das Objekt und erzeugt eine Silhouette. Je nach Lichtquelle kann diese Beleuchtungsart auch dazu verwendet werden, die Abmessungen eines Objekts präzise zu messen oder dessen Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein zu erkennen. Die Wahl der Beleuchtung ist in der Bildverarbeitung entscheidend, da sie die Genauigkeit und Zuverlässigkeit eines Bildverarbeitungssystems beeinflusst. Ein Beispiel hierfür ist die Wahl zwischen Ring- und Kuppelbeleuchtung bei aufgedruckten Bildern auf Aluminium.
Welche Überlegungen sind bei der Implementierung von Beleuchtung in Bildverarbeitungssystemen für eine optimale Leistung wichtig?
Die wichtigsten Faktoren bei der Implementierung von Beleuchtung in Bildverarbeitungssystemen sind:
- Art der Beleuchtung
- Beleuchtungsgeometrie
- Farbe und Wellenlänge (da sie die Sichtbarkeit bestimmter Objekte deutlich verbessern können)
- Kompatibilität mit der Kamera
Darüber hinaus können Unterschiede in der Objektivstruktur und im Material die Bildqualität beeinflussen. Ein Beispiel hierfür ist das hochauflösende Objektiv CA-LH16 von KEYENCE im Vergleich zum Standardobjektiv CV-L16. Dies kann sich auf den Kontrast in aufgenommenen Bildern sowie auf die allgemeine Bildqualität auswirken.
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