Qualitative und langlebige Kennzeichnungs- und Markierungslösungen für die Draht- und Kabelindustrie

Wichtige Punkte im Überblick

  • Klare, dauerhafte Kennzeichnungen sind für Sicherheit, Installation und Rückverfolgbarkeit unerlässlich.
  • Robuste Markierungslösungen müssen Haftung auf Isolationsmaterialien und Verstopfungsresistenz bieten.
  • Prozesssichere Systeme reduzieren Stillstände, Nacharbeit und Produktionsausfälle durch stabile Druckqualität.
  • Temperatur und Partikelüberwachung der Tinte sichert reproduzierbare Kennzeichnungen unter wechselnden Bedingungen.

Die eindeutige Kennzeichnung von Leitungen und Kabeln ist in der Draht- und Kabelindustrie unverzichtbar: Spannungswerte, Trommel- bzw. Spulennummern, Drahtgröße und -typ, Sicherheitszertifizierungen sowie weitere Identifikationsdaten machen die spätere Auswahl, Installation und Prüfung deutlich sicherer und effizienter. Gleichzeitig hilft eine normgerechte Beschriftung dabei, branchenspezifische Vorgaben und gesetzliche Anforderungen zuverlässig einzuhalten.

In der Praxis scheitert die Markierung jedoch häufig an der Umsetzung: Bei Continuous-Inkjet-Druckern (CIJ) können Verstopfungen, mangelnde Haftung auf anspruchsvollen Isolationsmaterialien und verschmierte Schriftbilder aus einem eigentlich hilfreichen Prozessschritt schnell einen echten Produktionsengpass machen. Genau hier sind robuste, prozesssichere CIJ-Lösungen gefragt – für dauerhaft lesbare Codes, stabile Druckqualität und eine hohe Verfügbarkeit im laufenden Betrieb.

Branchenspezifische Vorgaben: Warum Kennzeichnung nicht optional ist

In Europa ist die Kabelkennzeichnung eng mit Konformität, Nachweisführung und korrekter Anwendung im Bauwerk verknüpft. Sobald Leitungen/Kabel als Bauprodukt in Verkehr gebracht werden und in den Anwendungsbereich der EU-Bauproduktenverordnung (CPR) fallen, ist die Logik klar: CE-Kennzeichnung ist nur zulässig, wenn eine Leistungserklärung (DoP) erstellt wurde, und der Hersteller übernimmt damit Verantwortung für die erklärte Leistung und die Einhaltung der Anforderungen.

In Deutschland kommen zusätzlich nationale Normen für die Installation und Zuordnung hinzu. Ein häufig genutzter Bezug zur Ader-/Leiterzuordnung ist DIN VDE 0293-308 (HD 308 S2), die die Aderkennzeichnung durch Farben und Schrift für Kabel/Leitungen und flexible Leitungen regelt.

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Weniger Stillstände, weniger Nacharbeit: So reduziert der KEYENCE MK-G Ausfallzeiten in der Kabel- und Drahtkennzeichnung

Installationsbeispiel

Installationsbeispiel

In der Kabel- und Drahtfertigung zählt jede Minute. Wenn Markierungen unleserlich werden, Texte fehlen oder Druckinhalte „wandern“, entstehen nicht nur Ausschuss und Nacharbeit – häufig kommt auch die Linie zum Stillstand, weil Bediener eingreifen, reinigen, nachstellen oder neu starten müssen. Genau diese Ausfallzeiten und Benutzerinterventionen lassen sich reduzieren, wenn die Kennzeichnungslösung stabil läuft, Druckfehler frühzeitig verhindert und sich im Alltag einfach beherrschen lässt.

Der Continuous-Inkjet-Drucker (CIJ) MK-G von KEYENCE ist darauf ausgelegt, die typischen Ursachen für falsche Drucke und fehlende Texte in der Draht- und Kabelkennzeichnung zu minimieren: durch eine prozesssichere Druckausgabe auch bei hohen Liniengeschwindigkeiten, eine stabile Tinten-/Lösungsmittelversorgung sowie Funktionen, die Bedienfehler bei Einrichtung, Materialwechsel und Produktionsstart vermeiden helfen. Das Ergebnis ist eine Kennzeichnung, die verlässlich dort ankommt, wo sie hingehört – mit klaren, vollständigen Daten wie Typ, Querschnitt, Spannungsangaben, Spulen-/Trommelnummern oder Produktionscodes.

Und ein Druckprozess, der im Hintergrund läuft, statt die Fertigung auszubremsen.

So wird aus der Markierung kein Risikofaktor mehr, sondern ein robuster Prozessschritt: weniger Stopps, weniger manuelles Nachjustieren und deutlich weniger Ausschuss durch Druckfehler.

Smart Dock

Mit der Zeit verschmutzen die winzigen Düsen, die Tintentropfen auf die Oberfläche von Leitungen/Kabeln ausstoßen. Wird die Reinigung nicht in den richtigen Intervallen durchgeführt, kann dies zu Problemen bei der Druckqualität führen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, die eine manuelle Reinigung zur Entfernung von Tintenablagerungen im Druckkopf erfordern, vereinfacht die Modellreihe MK-G diesen Prozess. Der Druckkopf wird einfach in das SMART-Dock eingesetzt, und über das intuitive Display lässt sich die Lösemittelverwendung optimieren. Diese Funktion wird besonders geschätzt, da sie das Risiko einer Beschädigung des Druckkopfs oder anderer Komponenten reduziert – ein häufiges Problem bei der manuellen Reinigung in konventionellen Systemen.

MK-G ermöglicht Selbstdiagnose und Reinigung, um einen stabilen Start zu gewährleisten.

MK-G ermöglicht Selbstdiagnose und Reinigung, um einen stabilen Start zu gewährleisten.

Teileaustausch

Neben der Reinigung von Druckköpfen ist der Austausch von Ersatzteilen für die Kennzeichnung und Markierung von Kabeln und Leitungen völlig normal und erforderlich. Entscheidend für die Betriebszeit eines Systems ist jedoch, wie schnell und einfach Austauschvorgänge durchgeführt werden können.

Die Modellreihe MK-G von KEYENCE bietet einen werkzeuglosen Teileaustausch für eine einfache Wartung. Verschleißteile verfügen über Schnellverschlussschrauben/-knöpfe zur schnellen Entnahme. Dies reduziert Ausfallzeiten und den manuellen Aufwand im Vergleich zu herkömmlichen Kennzeichnungsgeräten.

Werkzeugloser Teileaustausch mit bebilderter Anleitung Wartungsanleitung

Auch bei einem plötzlichen Fehler werden auf der Konsole Abbildungen oder Videos angezeigt, die zur Problemlösung verwendet werden können. Die Benutzer werden interaktiv durch jeden Schritt geführt, während sie den Maschinenstatus überprüfen. So können auch unerfahrene Mitarbeitende Aufgaben erledigen, ohne sich Sorgen über lange Bearbeitungszeiten oder Fehler machen zu müssen.

Folgen Sie einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm, um Fehler zu beheben.

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Fragen

Erfahren Sie, wie KEYENCE CIJs die Druckqualität verbessern, indem sie Ausschuss und Nacharbeit in der Draht- und Kabelherstellung reduzieren

Die MK-G Modellreihe von KEYENCE unterstützt Anwender dabei, Fehldrucke, Nacharbeit und Ausschuss zu reduzieren; unter anderem durch eine integrierte Kamera und eine Funktion zum Umschalten von Zeichenfolgen.

Die Add-On Kamera kann die benötigten Druckdaten direkt von einem Blatt, Etikett oder Arbeitsauftrag erfassen und automatisch in den passenden Druckblock übernehmen. So müssen Druckinhalte nicht manuell abgetippt werden, und typische Eingabefehler lassen sich vermeiden. Das stellt sicher, dass für jedes Produkt die richtigen Kennzeichnungsdaten verwendet werden – und reduziert Stillstände durch Korrekturen oder Nachdrucke.

BRANCHENNEUHEIT:

Zeichenfolgenänderung mithilfe der Add-on Kamera

Der Druckinhalt kann ganz einfach geändert werden, indem ein Barcode oder eine Zeichenfolge auf einem Arbeitsauftrag oder an anderer Stelle gelesen wird. Da keine Eingabe über die Konsole erforderlich ist, können Fehler vollständig vermieden werden.

Inspektionssysteme sind in der Draht- und Kabelkennzeichnung besonders hilfreich, weil sie Druckfehler oder Defekte direkt während der Produktion erkennen können – bevor daraus Ausschuss, Nacharbeit oder Reklamationen entstehen. Zwar verhindert die MK-G Modellreihe bereits viele typische Fehlerquellen, die bei anderen CIJ-Systemen häufig auftreten. Für noch mehr Prozesssicherheit lässt sich der Kennzeichnungsprozess jedoch zusätzlich absichern, indem der MK-G mit einer separaten Druckinspektion (z. B. einem Vision-System) kombiniert wird. So arbeiten Drucker und Inspektion zusammen, um konstante Druckqualität und vollständige, lesbare Markierungen sicherzustellen.

Die Anbindung ist dabei bewusst einfach gehalten: Anwender können den MK-G über ein einziges LAN-Kabel mit einem Vision-System der Modellreihe CV-X oder einem Vision-Sensor der Modellreihe IV4 verbinden (beides KEYENCE Vision-Lösungen). Die Inspektionsergebnisse werden gespeichert und stehen dem Bediener anschließend zur Verfügung – damit er schnell und nachvollziehbar entscheiden kann, ob und welche Intervention erforderlich ist (z. B. Korrektur des Druckinhalts, Anpassung der Druckposition oder Prüfung der Produktzufuhr).

  • 1
    Continuous Inkjet Printer Modellreihe MK-G
  • 2
    Intuitives Vision-System Modellreihe CV-X
  • 3
    Vision-Sensor mit integrierter KI Modellreihe IV4

Ein weiterer Punkt, den Anwender in der Kabel- und Drahtkennzeichnung besonders schätzen, ist die gleichbleibende Druckleistung unter wechselnden Umgebungsbedingungen. Denn saisonale Schwankungen oder Temperaturunterschiede am Einsatzort wirken sich auf den Zustand der Tinte aus: Die Tintenpartikel können sich verändern. Mit Folgen wie verschmutzten Druckköpfen, verengten bzw. verstopften Düsen und damit sinkender Druckqualität.

Um dem entgegenzuwirken, verfügt die MK-G Modellreihe neben weiteren stabilitätsfördernden Funktionen über interne Sensoren zur Viskositätsanpassung. So wird die Tintenviskosität aktiv geregelt, damit die Tinte im optimalen Zustand bleibt und die Kennzeichnung auch bei wechselnden Temperaturen klar, vollständig und reproduzierbar bleibt.

Gerade in Anwendungen mit stärkerer Temperaturdynamik, wie etwa auf Produktionslinien für Baumaterialien oder in Bereichen, in denen Anlagenabschnitte näher an Außenbereichen liegen, kann eine temperaturbedingt schwankende Viskosität ansonsten schnell zu instabilen Markierungen führen. Mit einer stabilen Viskositätsführung lässt sich dieses Risiko deutlich reduzieren und die Prozesssicherheit im laufenden Betrieb erhöhen.

Partikelzustand: Wenn die optimale Tintenviskosität nicht aufrechterhalten wird, kann das Innere des Kopfes verschmutzen und die Druckqualität sich verschlechtern.

Partikelzustand:

Wenn die optimale Tintenviskosität nicht aufrechterhalten wird, kann das Innere des Kopfes verschmutzen und die Druckqualität sich verschlechtern.

KEYENCE Vorteile

Automatische Optimierung der Tintenpartikel

Die MK-G Modellreihe überwacht den Zustand der Tinte dabei bis zu zehnmal pro Sekunde. Auf Basis dieser kontinuierlichen Erfassung kann das System automatisch nachregeln, um die Tinte in einem optimalen Zustand zu halten.

So werden die Auswirkungen von Temperaturschwankungen wirksam unterbunden – und es entsteht ein stabiler Druckprozess mit gleichbleibender Qualität. Das reduziert typischerweise manuelle Eingriffe wie Nachjustieren, Reinigen oder ungeplante Stopps und hilft, auch bei wechselnden Bedingungen saubere, gut lesbare Markierungen zuverlässig zu produzieren.

Suboptimale Partikelzustände

Suboptimale Partikelzustände

Optimaler Partikelzustand

Optimaler Partikelzustand

Aufbereitungstank-System

Die Modellreihe MK-G ist mit einem Viskositätssensor und einem Aufbereitungstank zur Sammlung von Lösungsmittel nach der Reinigung ausgestattet. Dies verhindert eine Verdünnung der Tinte durch Reinigungsprozesse und die unnötige Entsorgung von Lösungsmittel.

Ohne Konditionierungstank

Nach der Reinigung nimmt die Tintenviskosität ab.

  • 1
    Haupttank
  • 2
    Tintentank
  • 3
    Lösungsmitteltank

Modellreihe MK-G

Der Aufbereitungstank wird zur temporären Speicherung verwendet, um eine Verdünnung der Tinte zu verhindern.

  • 1
    Haupttank
  • 2
    Viskositätssensor
  • 3
    Aufbereitungstank
  • 4
    Tintenpatrone
  • 5
    Lösungsmittelpatrone

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Die wichtigsten Anwendungen und Vorteile von CIJ-Kennzeichnern für die Markierung und Kennzeichnung bei Draht- und Kabel-Extrusionen

Continuous-Inkjet-Drucker (CIJ) sind eine bewährte Lösung für die Kennzeichnung von Draht und Kabel. Sie markieren Daten auch auf extrudierten Materialien zuverlässig und eignen sich dank ihrer Vielseitigkeit besonders für anspruchsvolle Produktionsumgebungen.

Die KEYENCE MK-G Modellreihe kann zudem auf unebenen oder strukturierten Oberflächen drucken, ohne dass die Tintenhaftung darunter leidet.

In der Kabel-Extrusion ist das ein klarer Vorteil: CIJ-Drucker kennzeichnen sowohl starre als auch profilierte Isolierungen sowie vergleichbare Extrusionsoberflächen.

Ob dicke Kabel oder sehr dünne Drähte, die CIJ-Technologie ermöglicht eine sichere Markierung auf unterschiedlichen Durchmessern und Materialtypen.

Ein weiterer Pluspunkt ist der Hochgeschwindigkeitsdruck: Gerade bei Extrusionslinien mit hohem Durchsatz ist es entscheidend, dass Druckinhalte auch bei hoher Liniengeschwindigkeit präzise und vollständig bleiben. Denn Druckfehler können schnell zu Nacharbeit, Ausschuss oder im schlimmsten Fall zu Normabweichungen führen.

Die MK-G Tintenstrahldrucker von KEYENCE sind industrielle CIJ-Drucker, die gezielt für das Drucken auf extrudierten Materialien ausgelegt sind. Bei der Entwicklung wurden typische Kabelwerkstoffe berücksichtigt: Spezielle Tintenausführungen unterstützen eine zuverlässige Haftung auf Kunststoffen, Gummi und weiteren gängigen Isoliermaterialien.
Zusätzlich sind Tinten in verschiedenen Farben verfügbar, um Kontrast und Lesbarkeit zu unterstützen.

Ob als CIJ-Drucker in der Draht- und Kabel-Extrusion oder als zuverlässiger Kennzeichner in nachgelagerten Prozessen: Die MK-G Modellreihe bietet Funktionen, die Druckqualität verbessern, Ausfallzeiten reduzieren und die Anlagenverfügbarkeit erhöhen.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr über die MK-G Modellreihe und passende Lösungen für Ihre Anwendung erfahren möchten.

Druckbeispiel

Druckbeispiel

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Installationsbeispiel

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