EU: Allgemeine Grundsätze des Lebensmittelrechts

Bevor das BSE-Problem (Rinderwahnsinn) 1996 in Europa auftauchte, gab es in der EU keine einheitlichen Grundsätze für Lebensmittel. Damals gab es nur eine Ansammlung von Gesetzen, die für jedes Produkt einzeln festgelegt wurden. Diese Tatsache wurde durch das BSE-Problem verdeutlicht, das zur Schaffung einer einheitlichen Verordnung mit der Bezeichnung Allgemeine Grundsätze des Lebensmittelrechts (Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit (EG) Nr. 178/2002) führte, die 2002 erlassen wurde.

Auch Elemente für Rückverfolgbarkeitsaufzeichnungen werden spezifiziert

Hinsichtlich der Rückverfolgbarkeit werden die Grundsätze in Artikel 18 der Allgemeinen Grundsätze des Lebensmittelrechts wie folgt beschrieben: Die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln, Futtermitteln, zur Lebensmittelerzeugung genutzten Tieren und allen anderen Stoffen, die in ein Lebensmittel oder Futtermittel eingebracht werden oder sollen, wird auf allen Stufen der Herstellung, der Verarbeitung und des Vertriebs sichergestellt.

Es wird festgelegt, dass die Lebensmittelketten die folgenden Informationen in einem der Kontrollbehörde zur Verfügung stehenden Format vorzuhalten haben. In den Grundsätzen wird auch die Speicherung detaillierterer Produktinformationen wie Betrag oder Menge in Form einer Empfehlung genannt.

Lieferant Kunde
Bezeichnung Bezeichnung
Standort Standort
Art des an den Kunden gelieferten Produkts Art des vom Lieferanten gelieferten Produkts
Datum der Transaktion und Lieferung Datum der Transaktion und Lieferung

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