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Unterschiede zwischen 2D- und 3D-CAD

In letzter Zeit steigen immer mehr Unternehmen von 2D-CAD auf 3D-CAD um. Die folgenden vier Punkte erläutern die Unterschiede zwischen 2D-CAD und 3D-CAD.
2D-CAD ist ein Tool, bei dem für die Erstellung der Bilder, die früher von Hand gezeichnet wurden, lediglich Computer verwendet werden. Dagegen ist 3D-CAD nicht nur ein Tool, mit dem einfach Formen ausgedrückt werden, sondern es verfügt über eine Vielzahl von Vorteilen.

Unterschiede zwischen 2D- und 3D-CAD

• Perspektive

2D-CAD Nach den Regeln der Trigonometrie werden eine Vorderansicht, eine Draufsicht und eine Seitenansicht gezeichnet. So werden Formen als 2D-Bilder dargestellt, indem sie aus diesen drei Winkeln betrachtet werden. Dies ist identisch mit der Zeichnung der Bilder von Hand, doch liegt der Vorteil von 2D-CAD darin, dass die Arbeit von einem Computer durchgeführt wird. Einfache Diagramme versteht jeder, das Verstehen komplizierter Diagramme erfordert jedoch eine gewisse Erfahrung.
3D-CAD Da in 3D-CAD dreidimensionale Objekte erstellt werden, können sie sofort aus jedem Winkel betrachtet werden. Der Vorteil von 3D-CAD besteht darin, dass komplizierte dreidimensionale Objekte mühelos erkannt werden können. Solange 3D-CAD-Daten verfügbar sind, werden die Formen auch von Personen problemlos verstanden, die über keine speziellen Kenntnisse verfügen. Dies erleichtert die Kommunikation.

• Erstellung von Bildern und dreidimensionalen Objekten

2D-CAD Vorderansicht, Draufsicht und Seitenansicht werden alle entlang zweier Achsen dargestellt, nämlich entlang der vertikalen und der horizontalen Achse, und die Formen werden aus diesen Winkeln gezeichnet.
3D-CAD In 3D-CAD müssen Schritte zur Erstellung dreidimensionaler Modelle durchgeführt werden. Es gibt drei Arten von Modellen: Drahtgittermodelle (die nur aus einem Gerüst bestehen), Oberflächenmodelle (die nur aus Oberflächen bestehen) und Festkörpermodelle (die ein Volumen haben) sowie zwei Verfahren zum Erstellen der Modelle. Bei einem der Verfahren handelt es sich um die oberflächenbasierte Modellierung, bei der zur Erstellung dreidimensionaler Objekte Oberflächen in ein Drahtgitter eingefügt werden. Das andere Verfahren ist die festkörperbasierte Modellierung, bei der das dreidimensionale Objekt durch Hinzufügen und Entfernen von Festkörpern erstellt wird.

• Funktionen

3D-CAD In 3D-CAD können verschiedenste Informationen berechnet werden – wie etwa Volumen, Oberfläche, Gewicht und Schwerpunkt –, um die Daten des dreidimensionalen Modells zu erstellen. Darüber hinaus kann überprüft werden, ob Komponenten einander beeinträchtigen, sodass in den letzten Entwicklungsphasen keine Nachbearbeitung erforderlich ist. Auf diese Weise kann die Konstruktion schneller durchgeführt werden.

• Erstellung von Prototypen

2D-CAD Zur Erstellung von Prototypen sind mehrere Schritte erforderlich. Der Auftragnehmer, von dem der Prototyp angefertigt wird, muss die Diagramme lesen, zwischen verschiedenen Bearbeitungsverfahren auswählen, Bearbeitungsdaten erstellen und anschließend mit der Anfertigung des Prototyps beginnen.
3D-CAD Mit 3D-CAD kann der Prototyp mithilfe der Ausgabedaten direkt mit einem 3D-Drucker oder einer anderen formgebenden Maschine angefertigt werden.
So können Prototypen in kurzer Zeit angefertigt werden.