Der richtige Case-Coder für Ihre Anwendung

Wichtige Punkte im Überblick

  • Wähle Drucker nach Material und Linienanforderungen, nicht nur nach Druckqualität.
  • Der CC-1000 (Piezo-Inkjet) ist gemacht für großporige Wellpappe, um hochauflösende, scanfähige Codes zu erreichen.
  • Der MK-G (CIJ) hingegen für beschichtete, glänzende oder schrumpffolierte Kartons, hierfür benötigt man stark haftende und schnell trocknende Tinte.
  • Eingebaute Inspektion und werkzeuglose Wartung reduzieren Ausfallzeiten und Nacharbeit auf Hochgeschwindigkeitslinien.

Bei der Wahl einer Case-Coding-Lösung zählt nicht nur die Druckqualität.
Wichtig ist auch, den Drucker auf Material, Produktionsumgebung und Anforderungen der Linie abzustimmen.
Der richtige Case-Coder wirkt sich stark auf die Effizienz aus: Er sorgt dafür, dass Barcodes oder Logos zuverlässig gedruckt werden.
Die passende Kombination aus Drucker und Verpackung ist entscheidend, damit die Produktion reibungslos weiterläuft.

Warum Präzision bei Case-Codierern in der Verpackung wichtig ist

Genaue Case-Codierung sorgt dafür, dass alle Produkte rückverfolgbar und regelkonform bleiben.
Wenn Codes falsch ausgerichtet, schlecht gedruckt oder an der falschen Stelle sind, tauchen schnell Probleme auf. Besonders im Handel, wo es strenge Vorgaben zur Platzierung gibt.
Große Einzelhändler haben genaue Regeln für Barcode-Positionen und Schriftgrößen. Wenn diese Vorgaben nicht erfüllt werden, entsteht Nacharbeit und Material wird verschwendet. Case-Coder müssen klare und gut lesbare Codes drucken, die zuverlässig gescannt werden.
Schlechte Druckqualität führt zu Ausfallzeiten, weil Markierungen geprüft und unlesbare Exemplare neu drucken werden müssen.
Kennzeichnungssysteme, die gleichbleibend kontrastreiche und lesbare Codes liefern, verringern das Risiko von Störungen. Ein verlässlicher Case-Coder hält die Linie in Betrieb.
Präzision zählt in jedem Schritt. Saubere und gleichmäßige Drucke schützen den Produktionsablauf und sichern die Einhaltung von Vorschriften. Ob Großzeichen-Inkjet oder feine Barcode-Details.

Druckbeispiel

Druckbeispiel

  • Die hohe Auflösung sorgt für gleichmäßige, gut lesbare Drucke.
  • Der große Arbeitsabstand verhindert Verstopfungen durch Tintenspritzer und Kollisionen mit dem Druckkopf.

Verstehen von Case-Codern

Case-Coder unterscheiden sich darin, wie sie Daten auf Verpackungen aufbringen. Jeder Typ ist für bestimmte Produktionsanforderungen, Verpackungsmaterialien und Umgebungen gedacht.

  • Thermal Inkjet (TIJ)
    TIJ-Drucker werden oft für Wellpappe verwendet. Sie arbeiten mit Patronen und erzeugen hochauflösende Codes auf großporigen Oberflächen. Sie sind schnell einzurichten und brauchen wenig Wartung.
  • Piezo Inkjet (PIJ)
    PIJ liefert kräftige Drucke über große Flächen. Er eignet sich für Case-Coding mit hohen Geschwindigkeiten, wenn besondere Klarheit oder gute Scannbarkeit gefragt ist. Gut geeignet für große Zeichen und Markenaufdrucke.
  • Continuous Inkjet (CIJ)
    CIJ ist ideal für schnell trocknende Tinten und wechselnde Umgebungen. Er druckt haltbare Codes bei hohen Geschwindigkeiten und kann auch runde oder unregelmäßige Flächen beschriften.
  • Thermotransfer (TT)
    Thermal-Transfer wird für flache, flexible Verpackungen genutzt. Für Kartons ist es weniger üblich, weil es mehr Wartung braucht und mit Kontakt arbeitet.

Das Material zählt. TIJ und PIJ funktionieren am besten auf großporigen Materialien wie Roh-Wellpappe. Für beschichtete oder schrumpffolierte Kartons sind CIJ-Drucker besser geeignet. Auch Umgebungsbedingungen wie Temperaturwechsel oder sehr viel Staub beeinflussen die Wahl des Druckers.

Wähle den richtigen Drucker für deine Anwendung

Großporige Materialien wie Karton nehmen Tinte gut auf und ermöglichen saubere, kontraststarke Drucke mit kurzer Trocknungszeit. Für großporige Oberflächen ist die Modellreihe CC-1000 von KEYENCE ein idealer Case-Coder. Sie druckt hochauflösend auf Wellpappe mit Piezo-Inkjet-Technik und lässt sich gut in bestehende Produktionslinien für Versandkartons integrieren.

Beschichtete, glänzende oder schrumpffolierte Oberflächen sind anders zu behandeln. Tinte zieht dort kaum oder gar nicht ein. Das führt zu Verwischen oder schlechter Haftung.
Für solche Fälle empfiehlt KEYENCE den CIJ-Drucker MK-G. Die Tinte trocknet schnell und haftet gut auf glatten Oberflächen. Damit ist der CIJ besser geeignet für verkaufsfertige Kartons und andere nicht-poröse Materialien.

Wichtige Merkmale des Case-Coders Modellreihe CC-1000

Die Modellreihe CC-1000 liefert saubere, hochwertige Drucke für Barcodes, Text und Grafiken.
Der große Arbeitsabstand zum Druckkopf erlaubt klares Drucken ohne Kontakt, selbst auf unebenen Kartonflächen. Die eingebaute Inspektionskamera prüft jede Markierung sofort und erkennt Fehler, bevor sie zu Nacharbeit oder Ausschuss führen.
Ein selbstreinigendes System hält den Druckkopf in gutem Zustand bei minimalem Bedienereinsatz und reduziert Ausfallzeiten. Da keine Etiketten oder Farbbänder nötig sind, sinken sowohl die Verbrauchskosten als auch die Einrichtungskomplexität.

Für großporige Materialien geeignet

Die Modellreihe CC-1000 ist ideal für den Druck auf Wellpappe. Ihr Druckkopf ist so abgestimmt, dass hochauflösende Codes direkt auf großporige Oberflächen gedruckt werden, ohne zu verschmieren oder auszubluten.
Die Struktur von unbeschichteter Wellpappe passt gut zur Tintenformulierung der CC-1000. Beschichtete Kartons können dagegen Haftungsprobleme haben.
Selbst auf rauen oder unebenen Kartonflächen bleiben Drucke der Modellreihe CC-1000 gut lesbar und liefert konsistente Drucke bei geringem Aufwand.

Anwendungsfälle für die Modellreihe CC-1000

Die Modellreihe CC-1000 eignet sich besonders für Betriebe, die mit großporigen Materialien arbeiten, z. B.:

  • Wellpappkartons
  • Kraft-Versandtaschen
  • ungefertigte Kartoneinschübe

Sie ist für Hochgeschwindigkeits-Produktionslinien gebaut, auf denen jede Kiste klare und lesbare Angaben braucht.
Dieses Case-Coding-System passt gut zu Lagerbetrieben, in denen Kartons an automatischen Scanpunkten vorbeilaufen oder Rückverfolgbarkeit nötig ist.
Auch Verteilzentren profitieren, sie drucken viele verschiedene SKUs direkt in der Linie, ohne auf vorbedruckte Etiketten angewiesen zu sein.

Weitere Merkmale, die die Modellreihe CC-1000 auszeichnen

Im Vergleich zu CIJ-Druckern wie der Modellreihe MK-G, die besser für beschichtete oder gewölbte Materialien geeignet sind, überzeugt die Modellreihe CC-1000 bei großporigen Materialien durch:

  • Integrierte Druck-Inspektion: Die eingebaute Kamera passt die Ausgabe automatisch an, damit Barcodes auf Wellpappe klar und scannbar bleiben.
  • Abgeschlossenes Düsen-System: Reduziert Tintenspritzer und schützt interne Bauteile auch bei staubigen, langen Läufen.
  • Einfaches Reinigungsmodul: Reinigt die Düse zwischen Produktionsläufen ohne Spezialwerkzeug, erhält die DPI-Konsistenz und reduziert Stillstandzeiten.
  • Werkzeugarme Wartung: Schneller Zugriff auf Bauteile vereinfacht die Pflege — ideal für Hochvolumen-Produktionen.

Warum die Modellreihe MK-G (Continuous Inkjet) für beschichtete Kartons ideal ist

Die Modellreihe CC-1000 ist bei beschichteten oder verkaufsfertigen Verpackungen nicht die optimale Wahl. Für solche Fälle ist die Modellreihe MK-G Continuous Inkjet besser geeignet. Ihre berührungslose Druckmethode funktioniert sehr gut auf glatten oder gewölbten Oberflächen, bei denen Haftung schwieriger ist.
Die Modellreihe MK-G liefert scharfe, gleichmäßige Markierungen auch unter schwankenden Bedingungen, dank automatischer Viskositäts- und Temperaturregelung, die die Druckqualität stabil hält.
Das Smart-Startup-System verhindert Ausfallzeiten bei Stromzyklen oder Linienstopps. Die Modellreihe MK-G ist flexibel und passt sich leicht an Hochgeschwindigkeitslinien und komplexe Verpackungsformen an.

Integration in Hochgeschwindigkeitslinien

Sowohl die Modellreihe CC-1000 als auch die Modellreihe MK-G sind für Hochgeschwindigkeits-Produktionslinien ausgelegt.

  • Die Modellreihe CC-1000 passt sich automatisch an Geschwindigkeitsänderungen an, dank Multisensoreinheit.
  • Die Modellreihe MK-G bietet schnellen Start und Ferndiagnose, um Ausfallzeiten möglichst gering zu halten.

Ob große Logos auf Kraftkartons oder genaue Haltbarkeitsdaten auf glänzenden Retail-Verpackungen: Kontaktiere KEYENCE für die richtige Lösung.

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FAQs

Was passiert, wenn ich einen Hochauflösungs-Drucker auf beschichteten Kartons verwende?

Die Tinte haftet oft nicht richtig. Es kann verwischen oder unlesbare Drucke geben. Die Modellreihe CC-1000 ist für großporige Materialien wie Wellpappe oder Kraftpapier ausgelegt.

Kann ich die Modellreihe CC-1000 und die Modellreihe MK-G in dieselbe Produktionslinie einsetzen?

Ja. Viele Betriebe verwenden beide Systeme. Die Modellreihe CC-1000 bearbeitet Wellpappe und Kraftmaterial. Die Modellreihe MK-G ist für beschichtete oder glänzende Oberflächen geeignet. So decken beide zusammen alle Verpackungsarten ab.

Kann die Modellreihe CC-1000 auf allen Kartonarten verwendet werden?

Nein. Sie ist nur für unbehandelte, großporige Kartons gedacht. Beschichtete oder verkaufsfertige Kartons sind nicht geeignet.

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