Die EU-Kommission erließ Normen zur Vereinheitlichung nationaler Gesetze und Verordnungen vor der Gründung der Europäischen Gemeinschaft. Diese EU-Sicherheits-normen brachten die verschiedenen Produkt-Sicherheits-bestimmungen der einzelnen Länder, die den freien Handel von Produkten behindern, auf einen Nenner.
Folgende drei Normen befassen sich mit Maschinen allgemein und elektrischen Geräten im besonderen: Maschinennorm, EMC-Norm und Niederspannungsnorm.
Die Maschinennorm beschäftigt sich mit der Sicherheit von 2 verschiedenen Gerätetypen. Der erste Gerätetyp sind Einrichtungen (Maschinen), die von Energiequellen wie z.B. Elektrizität, Batterien, Treibstoff, Federn oder Gewichten angetrieben werden und zumindest ein bewegliches Bauteil aufweisen. Der andere Typ sind Vorrichtungen (Sicherheitskomponenten), die der Absicherung von Maschinen dienen und einzeln vermarktet werden. |
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Die EMC-Norm betrifft die Sicherheit von Geräten, die elektromagnetisches Rauschen erzeugen und damit Signale stören können oder die aufgrund externen Rauschens (z.B. statische Elektrizität oder elektro-magnetisches Rauschen) Fehlfunktionen haben können.
EMC (Elektromagnetische Kompatibilität):
2 Bedingungen müssen erfüllt sein: keine Erzeugung von elektromagnetischem Rauschen und Störfestigkeit gegenüber externem Rauschen.
EMI (Elektromagnetische Interferenz):
Keine Erzeugung von elektromagnetischem Rauschen.
EMS (Elektromagnetische Suszeptibilität):
Keine Störungen aufgrund von elektromagnetischem Rauschen.
Die Niederspannungsnorm befaßt sich mit der Sicherheit von elektrischen Einrichtungen, die mit einer Nennspannung von 50 bis 1000 V Wechselspannung oder 75 bis 1500 V Gleichspannung betrieben werden. In der Regel fallen alle herkömmlichen elektrischen Geräte mit Stromkabeln unter diese Kategorie. |