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Glossar

Nachfolgend finden Sie Begriffe die Ihnen im Umgang mit Lasern begegnen. Das Glossar soll Ihnen dabei helfen die Hintergründe besser zu verstehen.


A bis C
Akusto-optischer Q-Switch Ein akusto-optischer Q-Switch zur Änderung des Brechungsindexes für Licht durch Einspeisen von Ultraschallwellen.
Anregungslaser Die ursprüngliche Lichtquelle.
AR-Beschichtung AR ist eine Abkürzung für "anti-reflektierend" bzw. "Anti Reflection".
Eine AR-Beschichtung wird auf der Frontlinse aufgetragen, um Reflexionen an der Oberfläche zu unterbinden und so die Durchlässigkeit für den Laserstrahl zu erhöhen.
Ausgangskoppler

Der Spiegel, bei dem der Laserstrahl austritt, nachdem er im Resonator verstärkt worden ist.

Oszillationsumgebung

Bei der Laseroszillation bezeichnet man einen Zustand, in dem die Anzahl an energiereichen Atomen größer ist als die Anzahl an energiearmen Atomen, als Besetzungsinversion.

Struktur

Die Struktur eines Gaslaseroszillators schließt Gas dicht ein. Sie weist zudem eine Elektrode auf, mit der die Ladung produziert wird, die erforderlich ist, um die Besetzungsinversion herzustellen; außerdem sind auf beiden Seiten der Röhre des Oszillators hochreflektierende Spiegel eingebaut.

Oszillationsprinzipien

Wenn eine Laserröhre mit der vorgeschriebenen Spannung aufgeladen wird und sich diese Spannung entlädt, bildet sich dadurch innerhalb der Röhre ein starkes Plasma. Dieses Plasma stößt mit Atomen in der Röhre zusammen, die dadurch in einen erregten Zustand versetzt werden. An beiden Enden des optischen Resonators befinden sich auf die Laserwellenlänge optimierte hochreflektierende Spiegel. Das zwischen Ihnen hin- und herreflektierte Laserlicht wird bei jedem Durchgang durch das Lasermedium verstärkt. Durch den zu 99% reflektierenden Austrittsspiegel verlässt es als Strahl den Laser.

Blende Eine Vorrichtung, die nur Laserlicht bis zu einem gewissen maximalen Durchmesser durchlässt, um einen schärfer zentrierten Laserstrahl zu erhalten.
Blitzlampenpumpen Ein Verfahren, bei dem eine Lampe verwendet wird, um das Lasermedium eines Festkörperlasers zu erregen.
CO2-Laser Ein Laser, der als aktives Medium Kohlendioxid verwendet und eine typische Wellenlänge von 10,6μm aufweist.
Wir zur Laserbearbeitung und zur Lasermarkierung verwendet.

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D bis F
Dauerstrichlaser Ein Dauerstrichlaser (auch "CW-Laser" - Continuous Wave, kontinuierliche Lichtwelle) oszilliert kontinuierlich, so dass er ununterbrochen und gleichmäßig strahlt.
Demineralisiertes Wasser Wasser, das einer chemischen und physikalischen Aufbereitung unterzogen worden ist, um praktisch sämtliche Fremdkörper und darin gelösten Fremdstoffe zu entfernen. Demineralisiertes Wasser wird für wassergekühlte Lasermarkiersysteme verwendet, weil es als Isolator wirkt.
DPSS Eine Abkürzung für "Diode Pumping Solid State", zu deutsch: ein diodengepumpter Festkörperlaser. Eine synonyme Bezeichnung lautet "LD Pumped Solid State Laser", zu deutsch: laserdiodengepumpter Festkörperlaser.
Einzelmode
(Single-mode)

Ein Laserstrahl mit nur einer Intensitätsspitze und vollkommen radialsymmetrischer Intensitätsverteilung.

Elektro-optischer Q-Switch Ein Elektro-optischer Q-Switch zur Änderung des Brechungsindexes durch Einspeisen von Spannung.
Endpumpen Ein Verfahren, bei dem das Erregungslicht rückseitig auf das Lasermedium einwirkt. Da das Zentrum des Kristalls erregt wird, lässt sich ein guter Erregungswirkungsgrad erzielen und ein hochwertiger Laserstrahl erzeugen.
Energieabgabe Die abgegebene Energiemenge pro Zeit (in der Regel gemessen in Watt).
Erstimpulsunterdrückung Unterdrückt den übermäßig starken Erstimpuls ("Riesenimpuls"), der bei einem Laser mit Q-Switch emittiert wird.
Faserlaser Ein System, dessen Resonator aus Glasfasern besteht. Dieser ist umhüllt von einem Mantel aus weiteren mit Yb-Ionen oder sonstigen Elementen dotierten Fasern. In den Mantel oder in den Kern selbst wird die Strahlung eines Diodenlasers als Erregungslicht eingekoppelt.
Festkörperlaser Ein Laseroszillator, der einen Laserstrahl erzeugt, indem das Lasermedium mit einer Lampe, einer Laserdiode oder einer vergleichbaren Lichtquelle bestrahlt wird.
Fokussierlinse Eine Linse, die Licht sammelt und auf der Oberfläche des Objektivs fokussiert. Es kann sich dabei entweder um eine Einzellinse oder um ein Linsensystem (Objektiv) handeln.
Frequenzverdoppelung/
Frequenzverdreifachung

In der Regel gilt: Je kürzer die Wellenlänge des Lasers, desto energiereicher ist er und desto höher ist die Absorptionsrate durch das bestrahlte Objekt. So nimmt beispielsweise eine Kupferplatte (Cu) bei Bestrahlung mit einer Grundwellenlänge (1064 nm) die Energie des Lasers nur mit einer Absorptionsrate von circa 10% auf, so dass sich dieser Werkstoff mit einem solchen Laser kaum markieren lässt. Bei einer Halbierung der Wellenlänge (532 nm) steigt die Absorptionsrate jedoch auf circa 50-60%.

[Wie grüne Laser und UV-Laser erzeugt werden]

Grüne Laser werden auch als SHG-Laser (Second Harmonic Generation - Frequenzverdoppelung) bezeichnet. Ein Laser mit Grundwellenlänge wird durch ein monokristallines Oxid (LBO: Lithiumborat) geleitet und dort mit einer Umwandlungsquote von 30 bis 40% auf eine Wellenlänge von 532 nm transformiert. Das durch die Umwandlung erzeugte Laserlicht mit einer Wellenlänge von 532 nm wird mit Laserlicht mit Grundwellenlänge zusammengeführt und dann durch einen weiteren Einkristall geleitet, in dem es in UV-Laserlicht transformiert wird (Wellenlänge: 355 nm, Frequenzverdreifachung, "THG-Laser" - Third Harmonic Generation). Ferner lassen sich auch noch FHG-Laser (Fourth Harmonic Generation, Frequenzvervierfachung) erzeugen. So erhält man Vakuum-UV-Licht ("DUVLicht" - Deep UV) mit einer Wellenlänge von 266 nm.

Frequenzverdopplung
(SHG - Second
Harmonic Generation)
Bei der Frequenzverdopplung (SHG - Second Harmonic Generation) wird eine Wellenlänge erzeugt, die halb so groß wie die Grundwellenlänge ist. Bei einem YAG-Laser, dessen Grundwellenlänge 1064 nm beträgt, liefert die Frequenzverdoppelung einen SHG-Laser mit einer Wellenlänge von 532 nm (grüner Laser).
Frequenzverdreifachung
(THG - Third Harmonic
Generation)
Bei der Frequenzverdreifachung (THG - Third Harmonic Generation) wird eine Wellenlänge erzeugt, die ein Drittel so groß wie die Grundwellenlänge ist. Bei einem YAG-Laser, dessen Grundwellenlänge 1064 nm beträgt, liefert die Frequenzverdreifachung einen THG-Laser mit einer Wellenlänge von 355 nm (UV-Laser).
Führungslaser Ein Führungslaser ist ein Hilfslaser, der dazu dient, die Position anzuzeigen, an welcher der Markierungs- bzw. Bearbeitungslaser auf das Objekt einwirken wird, so dass der Benutzer eine Überprüfung und etwaige Anpassung dieser Position vornehmen kann.
Da es sich beim Markierungslaser um einen unsichtbaren Strahl handelt, erfolgt die Einstellung anhand des sichtbaren Führungslaser.
F-Theta-Linse

Eine Korrekturlinse, die einen durch einen Polygonspiegel polarisierten Laserstrahl auf eine ebene Oberfläche konzentriert, um eine einheitliche Scangeschwindigkeit zu erzielen.

Zu den besonderen Leistungsmerkmalen einer F-Theta-Linse gehört
"Abtastung mit konstanter Geschwindigkeit überall auf der Oberfläche des Objekts".

[Gleichung für eine F-Theta-Linse]

Mit einer Linse, die so ausgelegt ist, dass für das Verhältnis von Bildhöhe h und Einfallswinkel θ stets gilt [h=fθ], lässt sich eine konstante Abtastgeschwindigkeit auf der Oberfläche des Objekts erzielen.

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G
Galvanometerscanner Eine Vorrichtung mit einem Galvanometerantrieb, in der Art eines Schrittmotors, um einen Laserstrahl über die Oberfläche eines Objekts zu bewegen.
Besonders Leistungsmerkmal ist, dass der Winkel, bei dem die Schwenkbewegung stoppen soll, präzise festgelegt werden kann.
Galvanometerspiegel Der Spiegel, der am Galvanometerscanner angebracht ist.
Gaslaser

Ein Lasersystem, bei dem ein Gasgemisch in einem Glasrohr eingeschlossen ist. An dieses Glasrohr wird Hochspannung angelegt, und es kommt zu einer Lichtbogenentladung, bei der sich das Gas in Plasma umwandelt.
Häufig verwendete Gase sind beispielsweise CO2 (Kohlendioxid) und He-Ne (Helium-Neon).
Helium-Neon-Laser werden als Lichtquelle in der Opto-Elektronik verwendet, während man CO2-Laser zum Markieren und Bearbeiten einsetzt.

*Der optimale Laser variiert je nach gewünschter Verarbeitungsanwendung.

Gepulster Laser

Oszillation von Laserlicht mit einer bestimmten Frequenz. Das Gegenteil eines gepulsten Lasers (auch "Pulslaser" oder "Impulslaser") ist ein Dauerstrichlaser (auch "CW-Laser" - Continuous Wave, kontinuierliche Lichtwelle).

Grenzwert Die Schwelle, ab der eine Reaktion eintritt, wenn einem Werkstoff Energie zugeführt wird. Auch als "Schwellenwert" bezeichnet.
Grundwellenlänge

Die Wellenlänge eines Laserstrahls, so wie er durch die Oszillation im Lasermedium ursprünglich erzeugt wird. Bei einem YAG-Laser beträgt die Grundwellenlänge 1064 nm.

Grüner Laser

Ein Laser, der grünes Licht mit einer Wellenlänge von circa 532 nm abstrahlt.

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H bis I
Halbleiterlaser

Kurz ausgedrückt: ein Laser, der aus Halbleitermaterialien hergestellt ist. Die Aktivierungsschicht zwischen den p-n-Übergängen erzeugt Licht, wenn es zur Rekombination von p-seitigen Lücken mit n-seitigen Elektronen kommt.

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Hochreflektierender
Spiegel
Ein Spiegel innerhalb des Resonators, der das gesamte Licht reflektiert.
Impulsbreite Die Dauer eines einzelnen Impulses bei einem gepulsten Laseroszillator.
Impulsenergie Die Energiemenge eines einzelnen Impulses bei einem gepulsten Laseroszillator. Einheit: J (Joule)
Impulsoszillation

Ein gepulster Laser (auch als "Impulslaser" oder "Pulslaser" bezeichnet) emittiert das Licht nicht kontinuierlich, sondern oszillierend, gewissermaßen in rasch aufeinanderfolgenden Lichtblitzen bzw. Energiestößen. Die Laserleistung eines gepulsten Lasers wird durch entsprechende Anpassung der Oszillationsparameter gesteuert. Auf diese Weise lässt sich die Energiemenge pro Einzelimpuls steigern. Die Laserleistung wird durch die Parameter "Durchschnittliche Ausgangsleistung", "Spitzenwert der Ausgangsleistung" und "Impulsenergie" ausgedrückt. Die zugehörigen Einheiten sind W (Watt) bzw J (Joule). Im Vergleich zu einem Dauerstrichlaser weist ein gepulster Laser einen hohen Spitzenwert der Ausgangsleistung auf. Der Spitzenwert nimmt mit wachsender Pulsfrequenz so stark ab, dass eine höhere Pulsfrequenz zu einer niedrigeren durchschnittlichen Ausgangsleistung führt. Selbst wenn die durchschnittliche Ausgangsleistung nur wenige W (Watt) beträgt, erzielt ein Impulslaser eine Spitzenenergie von über 10 kW (Kilowatt). Deshalb weisen gepulste Laser die nötige Energie zum Markieren oder Bearbeiten von Metallen auf.

Impulsspreizer Die Struktur oder Komponente, die zur Vergrößerung der Impulsbreite eines Laserstrahls dient.
Infrarotlicht Nicht-sichtbares Licht mit einer Wellenlänge von über 780 nm.
Innenmarkierung Lasermarkierung oder Laserbearbeitung im Inneren eines transparenten Objekts, wie etwa Glas, mittels eines Laserstrahls, der tief in das Objekt eindringen kann.
Ionenaustausch Entfernt Ionen und Verunreinigungen, die sich im Wasser bilden, das bei einigen Modellen von Lasermarkiersystemen zur Kühlung verwendet wird, um die erforderliche Sauberkeit zu wahren.

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K bis L
Kühler Eine Vorrichtung, die Wasser kühlt und auf einer bestimmten Temperatur hält. Wird als Sekundärkühlung bei wassergekühlten YAG-Lasern verwendet.
Kurzimpulslaser Ein Laser, der mit einer Impulsbreite von einer Pikosekunde oder weniger oszilliert.
* Eine Pikosekunde ist der billionste Teil einer Sekunde.
Laser

Ein Akronym für "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation" (Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung). Laser besitzen die folgenden Eigenschaften: (1) Monochromatizität: Reines Licht einer einzigen Wellenlänge. (2) Parallelität: Ein paralleles Strahlenbündel, das sich geradlinig bewegt, ohne auseinanderzulaufen. (3) Hohe Kohärenz: Sämtliche Lichtwellen des Strahlenbündels stehen in einer festen Phasenbeziehung zueinander.

Vergleich von gewöhnlichem Licht und Laserlicht

Laser senden extrem gerichtete Lichtstrahlen aus, das heißt, dass die gebündelten Lichtwellen zusammen in gerader Linie verlaufen und der Strahl sich fast nicht aufweitet. Herkömmliche Lichquellen emittieren Lichtwellen, die sich in alle Richtungen ausbreiten. Die Lichtwellen in einem Laserstrahl haben alle dieselbe Farbe (diese Eigenschaft nennt man Monochromatismus). Normales Licht (beispielsweise das Licht einer Glühbirne) ist in der Regel eine Mischung aus verschiedenen Farben und erscheint deshalb weiß.
Während sich die Lichtwellen eines Laserstrahls fortpflanzen, schwingen ihre Wellenspitzen und Wellentäler vollkommen synchron. Diese Eigenschaft bezeichnet man als Kohärenz. Wenn zwei Laserstrahlen übereinander gelegt werden, verstärken sich die Spitzen und Täler der Lichtwellen in jedem Strahl säuberlich und erzeugen dadurch ein Interferenzmuster.

Laserabgleich Laserabgleich (auch als "Lasertrimmen" bezeichnet) ist ein Verfahren zum Abgleich von elektronischen Bauteilen, wie etwa Widerständen, mittels Laserbearbeitung.
Laserbearbeitung

Unter Verwendung eines Laserstrahls durchgeführte Bearbeitung.
Zu den hauptsächlichen Anwendungsgebieten zählen Mikrobearbeitung, Schweißen, Markieren und Schneiden.

Laserdiode Auch Halbleiterlaser genannt. Laser die in Halbleiterwerkstoffen erzeugt werden.
Laserdiodengepumpt Ein Laser, bei dem eine Laserdiode als Erregungslichtquelle verwendet wird, um Licht in das Lasermedium zu pumpen.
Lasermedium

Das Ausgangsmaterial, in dem der Laserstrahl erzeugt wird. Es lässt sich eine Grobeinteilung in drei Typen treffen: Gas, Flüssigkeit oder Festkörper, wobei sich je nach Art des Ausgangsmaterials Laserstrahlen mit unterschiedlichen Eigenschaften erzeugen lassen.

Laseroszillator Zunächst wird das Lasermedium in einen erregten Zustand versetzt, so dass es darin zur stimulierten Emission eines Laserstrahls kommt. Nun kommt der Laseroszillator ins Spiel, eine Vorrichtung die den Laserstrahl oszillieren lässt und verstärkt.
LD Ein Verfahren, bei dem eine Laserdiode als Lichtquelle verwendet wird, um das Lasermedium zu erregen.
Leistung Energiemenge ("Arbeit") pro Zeit, Einheit: W (Watt).
Leistungsmessgerät Ein Gerät, das beispielsweise die Ausgangsleistung eines Lasers misst. Dient zur Überwachung etwaiger Leistungsabnahmen des Lasers.
Longitudinalmodus Ein Zustand, in dem in Abhängigkeit vom Abstand zwischen den Spiegeln des Resonators eine Oszillation für viele unterschiedliche Frequenzen erfolgt.

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M bis R
M2 (M hoch 2) Gibt die Qualität und insbesondere die Intensitätsverteilung eines Laserstrahls in horizontaler Richtung an.
Ein Wert von M2=1 gilt als ideal für einen Einzelmodus-Laser.
Multimodus Ein Modus, bei dem im Querschnitt der vom Laseroszillator emittierten Lichtstrahlen mehrere Spitzenwerte vorhanden sind.
Optischer Isolator Eine Vorrichtung, die Licht nur in einer bestimmten Richtung durchlässt. Wird verwendet, um Rückreflexionen aus der optischen Apparatur bzw. vom bestrahlten Objekt in den Laser zu verhindern.
Polarisationsplatte Eine optische Komponente, die Licht erzeugt, das in einer bestimmten Richtung polarisiert ist.
Pumpen Hinzufügen von externer Energie zu den Atomen, die sich im Lasermedium befinden, so dass diese von einem energiearmen und stabilen Zustand in einen energiereichen Zustand übergehen.
Dieser energiereiche Zustand wird als erregter Zustand bezeichnet.
Q-Switch Ein Güteschalter (auch als "Q-Switch" bezeichnet) ist eine optische Komponente, die einen sehr schnell steuerbaren Absorber zwischen Lasermedium und teildurchlässigem Spiegel ("Ausgangskoppler") platziert und eine Steuerung der Laseroszillation ermöglicht, um so eine besonders hohe Energie zu erzeugen.
Reine Luftkühlung

Ein Kühlverfahren beispielsweise für Lasergeräte, bei dem kein Wasser, sondern ausschließlich Kühlrippen, Lüfter und Peltier-Elemente verwendet werden.

Wie in der Abbildung veranschaulicht, wird in einem derartigen System die im Laseroszillator entstehende Wärme durch das Peltier-Element abgeleitet und mittels Luft abgebaut, d. h. ohne Verwendung von Kühlwasser.

Resonator Der Raum zwischen dem hochreflektierenden Spiegel und dem teildurchlässigen Spiegel ("Ausgangskoppler"), innerhalb dessen ein Laserstrahl erzeugt wird. Auch als "Hohlraum" bezeichnet.
Riesenimpuls

Ein Impuls, der dank Verstärkung durch einen Q-Switch eine sehr hohe Energie aufweist.

Rückstrahlungslicht Licht, das vom bestrahlten Objekt so reflektiert wird, dass es zurück zum Laseroszillator gelangt.

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S
Scannen Das Abtasten der Oberfläche eines Objekts mit Laserstrahlen mittels Galvanometerantrieben oder ähnlichen Vorrichtungen.
Schutzbrille Persönliche Schutzausrüstung zum Schutz der Augen vor Laserstrahlen. Es muss unbedingt eine für die Wellenlänge des Lasers geeignete Schutzbrille getragen werden!
Seitenpumpen

Ein Verfahren, bei dem das Erregungslicht seitlich auf das Lasermedium einwirkt.

Bei diesem Erregungsverfahren wird Licht auf den Bereichen emittiert, die den Laserkristall seitlich umgeben. Bei diesem Verfahren gibt es Schwierigkeiten mit der Wärmeübertragung in die Mitte sowie mit der gleichmäßigen Wärmeverteilung im gesamten Medium.

Shutter Eine Lichtabschirmplatte, die zum Blockieren des Laserstrahls dient.
Sichtbares Licht

Licht, das für das menschliche Auge sichtbar ist. Es weist Wellenlängen von 380 nm bis 780 nm auf.

Was ist Licht?

Licht ist eine "elektromagnetische Welle". "Elektromagnetische Wellen" haben in Abhängigkeit von Wellenlänge verschiedene Eigenschaften und können, ausgehend von der größten Wellenlänge, in Radiowellen, Infrarot-Strahlen, sichtbares Licht, ultraviolette Strahlen, Röntgenstrahlen und Gamma-Strahlen aufgeteilt werden.

Was ist Farbe?

Wenn die Wellenlängen des Lichts auf ein Objekt treffen, werden sie vom menschlichen Auge (von der Netzhaut) aufgenommen, falls sie reflektiert und nicht vom Objekt absorbiert wurden. In diesem Fall erkennen wir diese Wellenlängen als "Farbe" des Objekts. Der Brechungsindex hängt von der Wellenlänge ab, deshalb spaltet sich weißes Licht beim Durchgang durch ein Prisma in eine Vielzahl von "Farben" auf. Nehmen wir als Beispiel einen roten Apfel bei Tageslicht. Der Apfel absorbiert alle Wellenlängen des sichtbaren Lichts mit Ausnahme der für Rot zuständigen Wellenlängen (600 nm bis 700 nm). Letztere werden reflektiert, so dass der Mensch den Apfel rot sieht.
*Schwarze Objekte absorbieren sämtliche Lichtstrahlen und erscheinen daher schwarz.

Was ist sichtbares Licht?

Das kontinuierliche Spektrum von "Rot" im langwelligen Bereich bis zu "Violett" im kurzwelligen Bereich bezeichnet man als "sichtbares Licht". Licht, das so langwellig ist, dass es für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar ist, bezeichnet man als "Infrarotlicht". Die nicht mehr sichtbare Entsprechung auf der anderen, kurzwelligen Seite heißt "UV-Licht" ("ultraviolettes Licht").

Spitzenleistung Der Quotient aus Impulsenergie und Impulsbreite, in W (Watt).
Stimulierte Emission

Ein Phänomen, bei dem erregte Atome mit Licht bestrahlt werden, so dass sie zur Photonenabgabe bewegt werden. Mit Hilfe der Besetzungsinversion entsteht eine Kettenreaktion, die den Laserstrahl erzeugt.

Strahldämpfer Optische Komponente oder Verschlussblende, die zum Dämpfen der Intensität oder Leistung des Laserstrahls dient.
Strahldivergenzwinkel Ein Winkelmaß der Zunahme des Durchmessers eines Laserstrahls ab dem Austritt aus dem Oszillator.
Strahldurchmesser Grundsätzlich der Durchmesser eines Laserstrahls, genauer gemeint ist damit in der Regel der Durchmesser des Bereichs rund um den Mittelpunkt des Laserstrahls, innerhalb dessen die Intensität mindestens die Hälfte des Spitzenwerts aufweist.
Strahlprofil Eine Kurve der Energieverteilung in einem Laserstrahl, im Querschnitt betrachtet.
Strahlprofilmessgerät Ein Gerät, das die Intensitätsverteilung in einem Laserstrahl misst.

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T bis Z
Transversale Moden Laser ohne einschränkende Elemente im Resonator (z.B. Blenden) bilden keine Einzelmode-Verteilung sondern weisen mehrere Intensitätsspitzen innerhalb des Strahles auf.
Ultraviolettes Licht Nicht-sichtbares Licht mit einer Wellenlänge von unter 380 nm. Wirkt keimtötend und wird deshalb gerne in der Nahrungsmittelindustrie sowie in der Medizintechnik verwendet.
Vakuum-UV (Auch "tiefes UV" oder DUV.) Licht mit einer Wellenlänge von weniger als 200 nm, das sich deshalb außerhalb von Vakuum kaum ausbreiten kann.
ArF- (193 nm) und F2- (157 mm) Excimer-Laser fallen unter die Kategorie des Vakuum-UV-Lichts.
Wellenlänge Die Periode (Schwingungslänge) von Wellen.
YAG Yttrium-Aluminium-Granat (Y3Al5O12). Ein Typ von Festkörperlasermedium.
Wird häufig als Industrielaser verwendet und ermöglicht das Markieren auf Metall und Kunststoff.
YAG-Laser Ein Laser, bei dem die Schwingung erzielt wird, indem ein YAG-Kristall, der mit einem Nd-Ion dotiert ist, mittels einer Laserdiode oder einer Lampe erregt wird.
YVO4 Eine Abkürzung für "Yttriumvanadat" (YVO4), ein Typ von Festkörperlasermedium. Wird häufig in Kombination mit dem Endpumpverfahren verwendet.
Emittiert einen Laserstrahl mit Grundwellenlänge (1064 nm).
YVO4-Laser Ein Laser den man erzeugt, indem ein YVO4-Kristall, der mit einem Nd-Ion dotiert ist, mittels einer Laserdiode oder einer Lampe erregt wird.
ZnSe Zinkselenid wird in CO2-Lasern verwendet, weil es sich um einen optischen Kristall handelt, der für Strahlen des fernen Infrarotbereichs durchlässig ist.

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