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Lebensmittel- und Pharmaindustrie

Wie werden Beschriftungslaser in der Praxis eingesetzt?
Dieser Abschnitt enthält Anwendungsbeispiele — gruppiert nach Branche —, die für die Entwicklung neuer Fertigungsprozesse nützlich sind.


Direktmarkierung von Teilen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie

Seit einigen Jahren besteht eine zunehmende Tendenz, die gesetzlichen Vorschriften
hinsichtlich der Kennzeichnungspflicht in jedem Jahr zu verschärfen. Das betrifft Vorgaben zu Mindesthaltbarkeitsdaten, Ursprungsort und Inhaltsstoffen sowie eine Standardisierung der Informationen zu deren Vertrieb.
Für diese Kennzeichnungen, die unmittelbar vor dem Versand auf die Verpackung aufgebracht wird, kommen immer häufiger Markierlaser zum Einsatz.
Dieser Leitfaden enthält Beispiele und Erklärungen für den Einsatz von Lasermarkiersystemen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie.

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Beispiel 1 - Markierungen auf Trinkflaschen

Markieren von PET-Flaschen mit Losnummern

In der Vergangenheit gehörte es zur Standardpraxis, PET-Flaschen mit einem Tintenstrahldrucker zu markieren, aber aufgrund der hohen laufenden Kosten für Betrieb und Wartung kommen zunehmend Lasermarkiersysteme zum Einsatz. Wegen der weißen Farbe der Lasermarkierungen auf der PET-Flasche sind diese Systeme hervorragend für die interne Verwaltung von Seriennummern geeignet.

Markieren auf Etiketten

Bei der Markierung von Flaschenetiketten können Lasermarkiersysteme herkömmliche Etikettenstempelmaschinen ersetzen. Bislang wurden die Markierungen mittels rotierender Stempel in einer Etikettiermaschine aufgebracht.
Nach jahrelangem Einsatz waren die Stempelplatten jedoch verschlissen oder es wurde zunehmend schwierig, die Stempelpresse zu justieren, was zu verwischten oder unvollständigen Markierungen führte.
Die Rotationsgeschwindigkeit kann mittels eines Encoder-Signals an den Lasermarker weiter gegeben werden, um eine nahezu zeitgleiche Markierung auf den vorbeilaufenden Klebeetiketten zu ermöglichen.
Dank ihrer kontaktlosen Arbeitsweise bieten Lasermarkiersysteme gleichbleibend zuverlässige Ergebnisse.
Darüber hinaus sind sie wartungsarm und damit einfach zu handhaben.

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Beispiel 2 - Markieren von Kartons

Codemarkierungen auf Kartons von pharmazeutischen Produkten (GS1 DataBar)

Neben dem Markieren von Verfalldaten und Losnummern auf Kartons ist es üblich, GS1 DataBars und andere Codes aufzubringen.
Bisher gab es selbst bei permanent markierten Produktarten wie EAN-Codes Fälle, in denen zu jeder Seriennummer laut Gesetz ein variabler Text oder Code markiert werden musste. Bei dieser Anwendung besteht die Möglichkeit variable Daten mittels Farbabtrag auf den Karton aufzubringen.

Markieren von Kapseln

Mit dem Lasermarkiersystem kann der Name des Herstellers oder des Arnzeimittels in eine Vielzahl von Kapseln eingraviert werden. Bislang war es üblich, die Markierung nach dem Spritzgießen durch Aufdrücken eines erhitzten Stempels einzubringen. Im Vergleich zur Kontaktgravur entfällt beim Markieren mit dem Laser das
Einstellen des Stempeldrucks, so dass auch keine Matrizen gehandhabt werden müssen, um eine stabile Markierung zu gewährleisten.

Markieren von 2D-Codes auf medizinischen Instrumenten

An medizinischen Instrumenten in der Chirurgie werden zunehmend 2D-Codes aufgebracht, um die Einsatzhistorie zu dokumentieren. Damit auf diesen Werkzeugen klare und lesbare 2D-Codes markiert werden können, ist ein Hochleistungslaser erforderlich. Die leistungsstarken 50-Watt-Laser der Modellreihe MD-F sind auf hohe Geschwindigkeiten und klare Laserbeschriftung ausgelegt, was nicht nur die Verlässlichkeit in medizinischen Einrichtungen erhöht, sondern auch die Effizienz der Markierung erheblich steigert.

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Beispiel 3 - Folienschnitt

Folienschnitt ohne Stanzformen

Ein Lasermarkiersystem kann zum Schneiden von Folien eingesetzt werden, die bisher mit Stanzformen geschnitten wurden. In der Vergangenheit musste für jedes Produkt eine neue Stanzform hergestellt werden - durch den Einsatz eines Lasermarkierers entfallen diese Kosten gänzlich.
Änderungen im Layout lassen sich einfach durch die Software abbilden. Da es sich außerdem um ein berührungsloses Trennverfahren handelt, kann auf das Anpassen oder Austauschen von Schneidleisten verzichtet werden, was für Sie eine Vielzahl an Variationen mit nur einem Gerät bedeutet.

Perforieren von Reisbeuteln

In Reisbeuteln muss aus Gründen der Stapelbarkeit die eingeschlossene Luft entlassen werden. Bislang werden die notwendigen Perforierungen mit Nadeln erzeugt. Der große Nachteil bei dieser Methode ist die Gefahr einer brechenden Nadel die dann im Beutel verbleibt. Ein weiterer Punkt ist der stetige Verschleiß, welcher im Grenzfall zu große Löcher stanzt, durch die Fremdkörper eindringen können.
Die Lasermarkierung verschmilzt die Ränder jedes Lochs durch die entstehende Wärme und minimiert dadurch die Gefahr, dass der Beutel an diesen Löchern aufreißen kann. Der Lasermarkierer hat somit gleich mehrere Vorteile gegenüber dem klassischen Stanzen.

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