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[Probleme in der Praxis] Umgebungsprobleme am Einsatzort

Auf dieser Seite finden Sie Methoden zur Lösung von Umgebungsproblemen die in der Praxis alltäglich sind.


Installation von Lasern für heiße Objekte

Problemstellung 1

Wir stellen Gussteile her. Derzeit werden die Fertigprodukte von uns graviert, wir würde aber gerne auf Lasermarkierung umstellen. Im Moment prüfen wir die Machbarkeit.
Auf die Gussteile soll direkt nach der Markierung ein 2D-Code aufgebracht werden der die interne Prozesssicherung gewährleisten soll. Die Herausforderung besteht in der hohen Temperatur von mehreren hundert Grad, die der Motorblock nach dem Gießen hat.
Ist es trotzdem möglich einen Lasermarkierer einzusetzen?

Lösung

Wir empfehlen Ihnen den Laserstrahl zur Markierung durch Glas zu leiten!

Die Markierung von Produkten direkt nach dem Gießen bereitet keine Probleme. Werden die Produkte jedoch mehrere Hundert Grad heiß, steigt auch die Umgebungstemperatur auf Werte an, die die Betriebstemperatur des Beschriftungslasers deutlich überschreiten, sodass er nicht eingesetzt werden kann. Zur Lösung dieses Problems können Sie wärmebeständiges Glas zwischen dem Produkt und dem Beschriftungslaser anbringen. Zum Markieren von Metall wird normalerweise ein YVO4-Laser oder ein YAG-Laser mit einer Wellenlänge von 1064 nm verwendet. Diese Wellenlänge wird von transparentem Glas nicht beeinflusst, sodass dieser Aufbau eine saubere Lösung für diese Problemstellung ist.

Markierung von heißen Objekten direkt nach dem Gießen

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Installation in Bereichen mit spritzendem Öl

Problemstellung 2

Wir ziehen die Installation eines Beschriftungslasers in der Linie in Betracht und stellen uns die Frage, ob ein Beschriftungslaser in Bereichen mit spritzendem Maschinenöl eingesetzt werden kann.
Wir können uns vorstellen, ein Schutzglas vor der Linse anzubringen. Jedoch wissen wir, dass die erforderliche regelmäßige Reinigung sehr aufwändig ist. Daher haben wir Bedenken, ob das Wartungspersonal das Schutzglas korrekt reinigen würde.

Lösung

Wir empfehlen Ihnen die Verwendung einer Ölschutzabdeckung!

Eine regelmäßige Reinigung der Schutzlinse, gerade im Inline-Betrieb, kommt einem hohen Wartungsaufwand gleich.
Sinnvoller ist es, erst gar keine Spritzer in die Nähe der Linse gelangen zu lassen. Unsere Empfehlung ist daher, eine Abdeckung um die Linse zu installieren. Nun bleibt der Laser weiterhin Wartungsfrei.

Wir empfehlen Ihnen die Verwendung einer Ölschutzabdeckung!

Da der Beschriftungslaser wartungsfrei ist, ist es wünschenswert, die für die Wartung aufgebrachte Zeit so weit wie möglich zu minimieren.
Ihre Probleme können mit dem Know-how von KEYENCE gelöst werden.

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Abfallprodukte, wie Staub, die sich auf dem Werkstück absetzt können

Problemstellung 3

Wir ziehen die Verwendung von Beschriftungslasern zum Schneiden von transparenter Folie in Betracht. Jedoch konnten wir bislang nicht verhindern, dass die bei der Laserbearbeitung auftretenden Dämpfe sich auf den Produkten absetzen und einen Schleier bilden.
Ist das Schneiden mit Schneidwerkzeugen wirklich die einzige Möglichkeit?

Lösung

Wir empfehlen einen für Kunststoffprodukte geeigneten Laser mit einer Wellenlänge von 9,3 μm!

Die bei der Emission des Laserstrahls erzeugten Dämpfe werden infolge von dessen hoher Temperatur durch Sublimation verursacht.
Ein Laser mit 9,3μm Wellenlänge und geringer Pulsbreite hat gute Wärmeabsorptionseigenschaften - schneiden ohne viel Wärmeeintrag ist so problemlos möglich und Dämpfe werden weitestgehend vermieden. Die Schnittqualität ist trotzdem hervorragend.
In Kombination mit elektrostatisches Entladungssystem von KEYENCE können noch bessere Ergebnisse erzielen werden.

Vorteile des Laserschneidens

Wir empfehlen Ihnen die Verwendung einer Ölschutzabdeckung!

  • - Teure Stanzwerkzeuge werden nicht mehr benötigt
  • - Wartungsintervalle sind nicht mehr nötig, d.h. eine stabile Qualität
  • - Ein Chargenwechsel kann einfach über die Software ausgeführt werden

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Ablagerung von Staubpartikeln auf der Führung

Problemstellung 4

Wir verwenden derzeit Beschriftungslaser für die Markierung von Kunststoffsteckern, jedoch bilden die Markierrückstände regelrechte Ablagerungen. Trotz der regelmäßigen Reinigung treten nach wie vor Markierungsfehler auf.
Selbst eine Absaugung mit hoher Leistung bringt nicht das gewünschte Ergebnis.
Haben Sie Vorschläge, was wir ausprobieren könnten?

Lösung

Es gibt zwei Methoden. (1) Verwenden Sie einen Laser mit 9,3μm Wellenlänge und geringer Pulsbreite. (2) Modifizieren Sie die Führungen.
  1. Ein Laser mit 9,3μm Wellenlänge und geringer Pulsbreite hat bei Kunststoff gute Wärmeabsorptionseigenschaften, sodass keine unnötigen Dämpfe erzeugt werden. Ablagerungen können dadurch schon im Vorfeld verhindert werden.
  2. Staubpartikel sammeln sich auf den Führungen an, weil die durch Sublimation entstehenden an der Führung kondensieren. Indem Sie die Führung kühlen, verhindern Sie diesen Effekt.

Es gibt zwei Methoden. (1) Verwenden Sie einen Laser mit 9,3 μm Wellenlänge und geringer Pulsbreite. (2) Manipulieren Sie die Führungen.

Ihre Probleme können mit dem Know-how von KEYENCE gelöst werden.
Wir machen Ihnen einen optimalen Vorschlag, der auf Ihren Einsatzort abgestimmt ist.

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Sie haben Fragen zum Thema „Markieren“? Sprechen Sie uns an. KEYENCE Kontakt Mehrere Schulungsdokumente mit Grundlagenwissen und Installationsbeispielen wurden veröffentlicht! Technisches Material herunterladen

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