Ein Erfahrungsbericht der Hochschule

Das Institut für Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren entwickelt und erforscht Hochleistungswerkstoffe und innovative Herstellverfahren für rationelle Energiewandler der Zukunft. Die Themenpalette umfasst oxidkeramische Brennstoffzellen (SOFC), Wärmedämmschichten für hocheffiziente Gasturbinen, Gastrennmembrane zur Senkung von Emissionen in Kraftwerken und neuartige Lithiumionen-Batterien.

Herr Dr. Mücke arbeitet seit 2007: als Wissenschaftler im Bereich nasschemische Beschichtungen und metallgetragene SOFC. Herr Dr. Mücke beschäftigt sich zurzeit mit der Entwicklung und Oberflächenanalyse von Schichtsystemen der Brennstoffzelle.

Prof. Dr. Rüdiger Haas
 
Das Institut für Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren entwickelt und erforscht Hochleistungswerkstoffe und innovative Herstellverfahren für rationelle Energiewandler der Zukunft. Die Themenpalette umfasst oxidkeramische Brennstoffzellen (SOFC), Wärmedämmschichten für hocheffiziente Gasturbinen, Gastrennmembrane zur Senkung von Emissionen in Kraftwerken und neuartige Lithiumionen-Batterien.

Herr Dr. Mücke beschäftigt sich zurzeit mit der Entwicklung und Oberflächenanalyse von Schichtsystemen der Brennstoffzelle.

Oberflächenanalyse der Brennstoffzelle

Markus Munz, M.Sc.
 
Hier sucht Herr Dr. Mücke nach diversen Defekten in der Oberfläche. Die Proben können dabei direkt im Herstellungsprozess betrachtet werden, (vor und nach der Beschichtung der Brennstoffzelle) und muss dabei nicht zerstört (zersägt) werden. „Anstelle des Lichtmikroskops liefert das VK-9700 Laserscanning-Mikroskop tiefenscharfe Bilder, die Software ist einfach zu verstehen und die Stitching-Funktion unterstützt uns sehr bei unserer Arbeit“, berichtet Herr Dr. Mücke. Mitunter sollen größere Zielobjekte beobachtet oder ausgemessen werden, die sich mit dem Sichtfeld des Mikroskops nicht komplett erfassen lassen. Dank der neuen Echtzeit-Stitching-Funktion lassen sich nun aber einzelne 2D- und 3D-Bilder bis zu einer Größe von bis zu 10.000 x 10.000 Pixeln zusammensetzen. Auf diese Weise lässt sich das Sichtfeld auf das 50-fache vergrößern.
 
Einige Mitarbeiter prüfen die Oberflächen auch auf Ihre Belastung und unterziehen die Proben, die später bspw. in Flugturbinen eingesetzt werden, verschiedensten Belastungsproben. Anschließend werden die Materialien untersucht, Risse, Dehnungsfugen und andere Erscheinungen der Belastungsproben werden vermessen. “Auch hier ist die Stitching-Funktion unabdingbar, da es sich als schwierig herausstellte, diese mit einem Lichtmikroskop zu untersuchen.“, so Herr Dr. Mücke. „Bevor Proben zu unserem hochauflösenden REM gegeben werden, welches von speziell geschultem Personal bedient wird, hilft das VK 9700, vorab einen schnellen Überblick zu bekommen. Wir können nicht nur die Topographie erkennen, sondern uns die Probe auch in 3D-Echtfarben anschaulicher ausgeben lassen.“
 
Herr Dr. Mücke berichtet über seine Erfahrungen mit dem Laserscanningmikroskop von Keyence:

• Bessere Veranschaulichung: Nicht nur topographische Darstellung, auch plastische, kontrastreiche 3D-Darstellungen, farbechtes Bild
• Sehr schnell zum Ergebnis (hohe Geschwindigkeit)
• Übersichtsaufnahmen durch Stitching-Funktion
• Sehr gute Tiefenschärfe und Auflösung (100ηm-Auflösung)
• Proben können zerstörungsfrei untersucht werden
• Flexibles, mobiles Gerät
• Keine Probleme mit magnetischen Proben (wie bspw. bei einem REM)
• Sehr einfache Bedienbarkeit (40 Nutzer)
 
 
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