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Institut für Werkstoffkunde II
Herrn Dipl.-Ing. (FH) Marcel Milich, Laboringenieur
Interview mit Herrn Dr.-Ing. Schneider und
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| Das Institut für Werkstoffkunde II beschäftigt sich im Rahmen seiner wissenschaftlichen Forschungsarbeiten schwerpunktmäßig mit tribologischen Fragestellungen. Dies umfasst zum Einen die anwendungsspezifische Entwicklung von geeigneten Tribowerkstoffen bzw. die Funktionalisierung von deren Wirkflächen durch lasergestützte Verfahren des Surface Engineering. Zum Anderen stehen Modelluntersuchungen zur Charakterisierung des Reibungs- und Verschleißverhaltens von Werkstoffpaarungen im Fokus der Forschungsarbeiten am IWK II. |
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Lasergestütztes Surface Engineering
* Anwendungsspezifische Oberflächenmodifizierung (u.a. Härten, Umschmelzen,
Legieren, Dispergieren) von Metallen und Keramiken
* Anwendungsspezifische Oberflächenstrukturierung von Metallen, Keramiken und
Polymeren
Tribologie
* Charakterisierung von Tribowerkstoffen unter gleitender, wälzender und
furchender Beanspruchung vom Nano/ Mikro- bis zum Makrobereich,
* Entwicklung von spezieller Prüftechnik, u.a. für die Charakterisierung von
Komponenten für die Mikrotechnik und zur hochauflösenden insitu-Beobachtung
des Tribokontaktes
* Analytische Modellbildung zur Beschreibung des tribologischen
Verhaltens in Abhängigkeit von Werkstoff-, Oberflächen, Belastungs- und
Umgebungsparametern |
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| * Entwicklung von Strategien zur Übertragbarkeit von Ergebnissen aus Modelluntersuchungen auf das Systemverhalten in der Anwendung. |
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Das Keyence-Digitalmikroskop VHX-600 wird im Rahmen verschiedener Forschungsvorhaben für die Qualitätsund Prozesskontrolle lasertexturierter Oberflächen für tribologische Anwendungen verwendet. Die mittels Laserstrahlung eingebrachten Texturmuster werden präzise auf dem digitalen Display des Mikroskops ausgegeben. Verschiedenste Parameter, beispielsweise der Durchmesser von Texturelementen sowie deren Abstand voneinander, die Kanalbreite oder Kanaltiefe werden mithilfe des Digitalmikroskops vermessen. „Hier ist die 2- und 3D Darstellung des Mikroskops VHX-600 sehr gelungen“, so Herr Milich. |
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„Auch die schnelle und einfache Bedienung und Handhabung unterstützen mich täglich bei meinen Messaufgaben. Ich gelange mit der genauen Messfunktion schnell zum Untersuchungsergebnis, auch die Übertragung der Bilddaten geht fix! Durch den Motor und das Handpult ergibt sich ein wirklich unübertroffener Automatisierungsgrad. Da auch sehr
viele studentischen Hilfskräfte im Labor des IWK II tätig sind, zeichnet sich in der einfachen Handhabbarkeit des VHX-600 und den vielen automatischen Bildverbesserungsfunktionen ein weiterer Vorteil ab, da mit deren Hilfe die Studenten sehr schnell zu brauchbaren Ergebnissen gelangen.“
Auch das Laserscanning-Mikroskop VK-9700 ist durch seine exzellente Auflösung und Darstellung sehr interessant für Herrn Dr. Schneider und Herrn Milich aus der Materialforschung. „Wir arbeiten allerdings auch mit einem VHX-100, einem der Vorgängermodelle!“
„Dieses setzen wir direkt im Prüfstand ein. Wir beobachten damit die Schmiermittelströmung im tribologischen Kontakt“. Herr Milich befestigt dazu das Objektiv unter dem Versuchsaufbau. Das Licht des Mikroskops fällt dabei durch eine rotierende Saphir-Scheibe. Als Gegenkörper wird dabei eine Stahlkugel eingesetzt deren Oberfläche mittels Laserstrahlung strukturiert wurde. Verschiedenfarbiges Öl wird in den Tribokontakt geleitet. Nun kann mit dem Digitalmikroskop exakt beobachtet werden, wie sich das Öl auf der lasertexturierten Oberfläche verteilt, |
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| wie es fließt. „Zukünftig“, so Hr. Milich, „könnte der Prüfstand auch mit einem Keyence VW-6000, einer Hochgeschwindigkeitskamera ausgerüstet werden. Da der Gehäuseaufbau und die integrierte Beleuchtung der Kamera ähnlich der des VHX-100 ist, könne der Prüfstand in wenigen Minuten umgerüstet werden und mit mehreren Tausend Bildern pro Sekunde Details offerieren, die mit dem VHX-100 noch verborgen blieben.“ |
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