Home>Fallstudie-Index>Erfahrungsbericht des Fraunhofer Instituts IPA mit der neusten Keyence-Technologie
Dipl. Ing. M. Hung Tran
Dipl.-Ing.(FH) M. Hung Tran besuchte die Fachhochschule in Aalen und schrieb seine Diplomarbeit bei Bosch mit dem Thema Polymerchemie, Lacke. Herr Tran arbeitet seit neun Jahren (seit dem Jahr 2000) im Fraunhofer Institut und ist derzeit Projektleiter im Prüflabor.
Herr Tran befasst sich intensiv mit dem Thema Lackfilmqualität. Er arbeitet dafür im Institut im Prüflabor und ist zuständig für die lackiertechnischen Prüfaufgaben und geht dabei den Oberflächen auf den Grund. Außerdem besucht Herr Tran aktiv Kunden und betrachtet, untersucht und analysiert vor Ort verschiedene Oberflächen. Im Institut selbst befinden sich drei Lackiertechnikum, umfangreiche Prüfgeräte, sowie unterschiedliche Prüfkammern, in der die reellen Umgebungsszenarien simuliert werden können. Beispielweise können Licht, Temperatur und Feuchtigkeit des Weltklimas simuliert werden aber auch eine gewöhnliche Autowaschstraße. Die lackierten Bauteile werden im Prüflabor zum Beispiel auf Lackierfehler wie Schmutzeinschlüsse untersucht, anschließend werden die Fehler charakterisiert und analysiert.
Die Lacke werden auf verschiedenste Witterungen
getestet.
Mit dem Keyence Mikroskop können Einschlüsse sowie Partikel erfasst und untersucht werden. Anschließend werden diese katalogisiert und man kann bei ähnlichem Ergebnis auf die Ursache der Charakteristik schließen. Das VHX-100 Mikroskop wird sogar flexibel im mobilen Einsatz genutzt. Herr Tran arbeitet bspw. zurzeit an einem Projekt, das sich mit der Bewertung von Yachtlackierung beschäftigt. Hierbei werden die Korrelationen zwischen der visuellen und messtechnischen Bewertung ermittelt und daraus eine Qualitätsnote berechnet. Hier muss die Lackierung genau und vor allem vor Ort geprüft werden. „Ein großer Vorteil des VHX-100 Mikroskops von Keyence ist die Flexibilität in der Anwendung. Ich kann das Objektiv des Mikroskops einfach abnehmen und an die zu analysierende Stelle halten um meine Bilder zu machen und meine Auswertungen zu erstellen,“ so Herr Tran.
Sogar eine Waschstraße zur Simulation besitzt das Institut.
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